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Trump drängt Republikaner auf dauerhafte Sommerzeit in den USA

geralt (CC0), Pixabay
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US-Präsident Donald Trump erhöht den Druck auf die republikanischen Senatoren, einer dauerhaften Sommerzeit in den Vereinigten Staaten zuzustimmen. Ziel ist es, den zweimal jährlich stattfindenden Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit abzuschaffen.

In einem ausführlichen Beitrag auf seiner Plattform Truth Social wandte sich Trump am Freitag, dem 2. Oktober 2026, direkt an die Republikaner im Senat. Besonders erwähnte er den republikanischen Senator Tom Cotton aus Arkansas, dem er vorwarf, die Verabschiedung des sogenannten „Sunshine Protection Act“ aufzuhalten.

Das Gesetz sieht vor, die Sommerzeit in den USA dauerhaft beizubehalten. Die Uhren würden dann nicht mehr im Herbst um eine Stunde zurückgestellt. Trump bezeichnet das Vorhaben auch als „No More Changing of Clocks Act“.

Nach Ansicht des Präsidenten verursacht die halbjährliche Zeitumstellung unnötige Probleme und Kosten. Trump argumentiert unter anderem mit möglichen Auswirkungen auf Stress, Kriminalität, Sport und das tägliche Leben. Viele Menschen wollten seiner Darstellung zufolge nicht länger zweimal jährlich ihre Uhren umstellen. Zudem bevorzugten viele Amerikaner eine zusätzliche Stunde Tageslicht am Abend.

Das US-Repräsentantenhaus hatte den Sunshine Protection Act bereits im Juli 2026 mit deutlicher Mehrheit verabschiedet. Nach Angaben von USA TODAY lautete das Abstimmungsergebnis 301 zu 117 Stimmen. Damit fehlt für eine Verabschiedung des Gesetzes noch die Zustimmung des Senats, bevor Präsident Trump es unterzeichnen könnte.

Dass eine dauerhafte Sommerzeit im Kongress grundsätzlich Unterstützung findet, ist nicht neu. Bereits 2022 hatte der Senat einem entsprechenden Vorstoß einstimmig zugestimmt. Damals scheiterte das Vorhaben allerdings daran, dass es im Repräsentantenhaus nicht weiterverfolgt wurde. Auch beim aktuellen Gesetzesvorhaben gibt es innerhalb der Republikanischen Partei unterschiedliche Positionen.

Zu den prominentesten Gegnern gehört Senator Tom Cotton. Er warnt insbesondere vor den Folgen einer dauerhaften Sommerzeit während der Wintermonate. Dann würde die Sonne morgens in vielen Regionen deutlich später aufgehen.

Cotton argumentiert, dass dadurch Kinder teilweise im Dunkeln zur Schule gehen müssten und Millionen Berufstätige ihren Arbeitsweg vor Sonnenaufgang antreten würden. Nach seiner Auffassung könnte eine dauerhafte Sommerzeit die Wintermonate für viele Amerikaner dunkler und unangenehmer machen.

Damit dreht sich die politische Diskussion nicht nur um die Frage, ob die Zeitumstellung abgeschafft werden soll. Umstritten ist vor allem, welche Zeit anschließend dauerhaft gelten sollte.

Auch Wissenschaftler und Schlafmediziner beschäftigen sich seit Jahren mit den gesundheitlichen Auswirkungen der Zeitumstellung. Weitgehend anerkannt ist, dass die zweimalige Umstellung der Uhr den Schlaf-Wach-Rhythmus zumindest vorübergehend beeinflussen kann.

Allerdings sprechen sich zahlreiche Fachleute nicht für eine permanente Sommerzeit, sondern für eine dauerhafte Normal- beziehungsweise Standardzeit aus. Diese würde nach ihrer Argumentation besser mit dem natürlichen Tageslicht und dem menschlichen zirkadianen Rhythmus übereinstimmen.

Damit stehen sich zwei unterschiedliche Überlegungen gegenüber: Befürworter einer dauerhaften Sommerzeit verweisen vor allem auf längere helle Abende und damit verbundene Freizeit- und Wirtschaftsvorteile. Gegner warnen dagegen vor sehr späten Sonnenaufgängen im Winter.

Nicht alle Teile der Vereinigten Staaten beteiligen sich derzeit überhaupt an der Zeitumstellung. Hawaii und der größte Teil Arizonas bleiben das ganze Jahr über bei der Standardzeit. Eine Ausnahme in Arizona bildet die Navajo Nation.

Auch mehrere US-Außengebiete stellen ihre Uhren nicht um. Dazu gehören American Samoa, Guam, die Nördlichen Marianen, Puerto Rico und die Amerikanischen Jungferninseln.

Wie die aktuelle Auseinandersetzung im Senat ausgeht, ist noch offen. Der Sunshine Protection Act hat zwar das Repräsentantenhaus passiert, benötigt jedoch weiterhin die Zustimmung des Senats. Trump versucht nun öffentlich, den Druck auf die republikanischen Senatoren zu erhöhen.

Sollte das Gesetz schließlich beide Kammern des Kongresses passieren und vom Präsidenten unterzeichnet werden, würde dies eine jahrzehntelange Gewohnheit für einen Großteil der US-Bevölkerung beenden: das Vor- und Zurückstellen der Uhren im Frühjahr und Herbst.

Bis dahin bleibt allerdings auch in den USA die Frage bestehen, die seit Jahren immer wieder diskutiert wird: Nicht nur, ob die Zeitumstellung abgeschafft werden soll – sondern ob anschließend dauerhaft Sommerzeit oder Standardzeit gelten sollte.

Die Kernaussage zum parlamentarischen Stand ist auch durch aktuelle Berichterstattung außerhalb des von dir bereitgestellten USA-TODAY-Textes gestützt: Das Repräsentantenhaus hat sich 2026 mit dem Vorhaben befasst; im Senat bestehen weiterhin unterschiedliche Positionen zur dauerhaften Sommerzeit.

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