Die Zustimmungswerte von US-Präsident Donald Trump zeigen sich laut einer neuen Umfrage von Reuters/Ipsos weiterhin bemerkenswert stabil – trotz wachsender Unzufriedenheit in der Bevölkerung über den anhaltenden Regierungsstillstand, der nun schon den 28. Tag erreicht hat.
In der am 28. Oktober veröffentlichten Erhebung gaben 40 % der befragten US-Amerikaner an, Trumps Arbeit zu unterstützen. Das sind zwei Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche (42 %), doch der Rückgang liegt innerhalb der Fehlermarge von drei Prozentpunkten. Damit verharrt Trumps Zustimmung seit Mai auf einem konstanten Niveau um die 40 %.
Ablehnung wächst, Unterstützung stagniert
Während die Zustimmungswerte weitgehend stabil bleiben, hat sich die Ablehnung in den letzten Monaten erhöht. Laut Umfrage ist der Anteil derjenigen, die Trumps Arbeit missbilligen, von 52 % im Mai auf 57 % Ende Oktober gestiegen.
Die Online-Umfrage wurde zwischen dem 24. und 26. Oktober unter 1.018 Erwachsenen in den USA durchgeführt.
Unmut über Shutdown wächst
Ein zentrales Thema der Umfrage war der weiterhin ungelöste Streit um Gesundheitszuschüsse, der zwischen Demokraten und Republikanern zum Stillstand der Regierung geführt hat. 50 % der Befragten gaben an, frustriert über den Shutdown zu sein, weitere 20 % reagierten mit Wut. Nur 29 % zeigten sich entweder gleichgültig oder begrüßten den Regierungsstillstand.
Trotz des Streits um den Bundeshaushalt sprachen sich 73 % der Befragten für eine Fortsetzung der staatlichen Gesundheitszuschüsse aus – ein Standpunkt, den vor allem die Demokraten vertreten. Diese halten die Zuschüsse für essenziell, während Republikaner auf das Haushaltsdefizit verweisen und die Debatte verschieben wollen.
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