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Totalverlustrisiko: Solarnative GmbH kluge Anleger halten sich zurück

IO-Images (CC0), Pixabay
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In einem Marktumfeld, das durch eine spürbare Zurückhaltung der Anleger gekennzeichnet ist, insbesondere bei Investitionen, die ein hohes Risiko wie den Totalverlust bergen, hat Solarnative GmbH, ein Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Produktion von Mikro-Wechselrichtern spezialisiert hat, eine Unternehmensanleihe aufgelegt. Trotz der Herausforderungen konnte Solarnative rund 1,24 Millionen Euro von Investoren einsammeln. Dies mag zwar unter den Erwartungen liegen, doch betrachtet das Management dies als einen wichtigen Schritt zur Etablierung am Kapitalmarkt.

Die jüngsten Bilanzzahlen deuten auf eine Verschlechterung des Jahresergebnisses hin, was potenzielle Investoren abschrecken könnte. Dennoch bleibt die genaue finanzielle Lage für das Jahr 2022 noch abzuwarten, da die Bilanz noch nicht im Unternehmensregister eingesehen werden kann. In diesem unsicheren Umfeld strebt Solarnative danach, sich als vertrauenswürdiger Akteur am Markt zu positionieren, mit dem Ziel, zusätzliche Investoren für zukünftige Kapitalmaßnahmen zu gewinnen.

Die Debütemission der Anleihe wurde erfolgreich in den Handel am Open Market der Frankfurter Wertpapierbörse eingeführt. Trotz des allgemein schwierigen Umfelds für solche Debütemissionen im KMU-Segment, sieht sich Solarnative in aussichtsreichen Gesprächen mit institutionellen Investoren und erwartet eine Aufstockung der Mittel in naher Zukunft. Das Unternehmen plant auch, sich verstärkt um Eigenkapital zu bemühen, beginnend mit einem Bezugsangebot für bestehende Gesellschafter, gefolgt von der Aufnahme neuer Investoren, insbesondere aus dem asiatischen Raum, die ein starkes Interesse an der Technologie von Solarnative zeigen.

Mit den eingeworbenen Mitteln aus der Anleiheemission und den geplanten Eigenkapitalmaßnahmen strebt Solarnative danach, die Produktion in seiner Smart Factory zu beschleunigen und die Markteinführung seines innovativen Systems für Photovoltaik-Dachanlagen in Deutschland voranzutreiben. CEO Julian Mattheis betont das Ziel, im Sommer eine umfangreichere öffentliche Eigenkapitalrunde zu starten, um die ambitionierten Pläne des Unternehmens weiter zu unterstützen.

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