Top Select Fund V Gewerbliche Beteiligungen GmbH & Co. KG-Was ist an dieser Bilanz denn TOP?

Top Select Fund V Gewerbliche Beteiligungen GmbH & Co. KG

Neutraubling

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2015

A K T I V A

31.12.2015 31.12.2014
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Finanzanlagen 400.211,45 400.211,45
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.850,00 2.310,00
– davon gegen Gesellschafter: EUR 9.850,00 (Vorjahr: EUR 2.310,00)
– Eingeforderte ausstehende Einlagen: EUR 9.710,00 (Vorjahr: EUR 2.240,00)
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 890.888,05 766.523,74
900.738,05 768.833,74
1.300.949,50 1.169.045,19

P A S S I V A

31.12.2015 31.12.2014
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Kapitalanteil der Kommanditisten abzüglich nicht eingeforderter bedungener Einlage
1. Einlagenkonto I (Kommanditkapital) 3.108.000,00 3.108.000,00
2. Einlagenkonto II (ausstehende Einlagen) -1.410.084,00 -1.566.678,00
3. Verlustkonto I -467.347,99 -467.347,99
4. Verlustkonto II -93.574,75 -71.025,34
5. Ausschüttungskonto -118,95 -118,95
1.136.874,31 1.002.829,72
II. Rücklagen 155.400,00 155.400,00
1.292.274,31 1.158.229,72
B. RÜCKSTELLUNGEN 7.933,34 8.771,34
C. VERBINDLICHKEITEN 741,85 2.044,13
1.300.949,50 1.169.045,19

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2015

2015 2014
EUR EUR
1. Rohergebnis 232,64 240,00
2. Sonstige betriebliche Aufwendungen -47.032,05 -47.935,71
3. Erträge aus Beteiligungen 24.250,00 16.250,00
4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 82,94
5. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -22.549,41 -31.362,77
6. Jahresfehlbetrag -22.549,41 -31.362,77
7. Belastung auf Kapitalkonten 22.549,41 31.362,77
8. Bilanzgewinn/-verlust 0,00 0,00

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2015

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Top Select Fund V Gewerbliche Beteiligungen GmbH & Co. KG, Neutraubling, beachtet bei der Aufstellung des Jahresabschlusses hinsichtlich Bilanzierung, Bewertung und Gliederung die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des Gesellschaftsvertrages sowie des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB).

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Der Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind mit dem Nennbetrag bewertet.

Der Kapitalanteil der Kommanditisten wird zum Nennwert angesetzt.

Die ausstehenden Einlagen auf die Kapitalanteile sind zum Nennwert angesetzt.

Die Kapitalrücklage wird zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten zu erfüllen.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt.

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2015

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2015 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2015 1. Jan. 2015 Zuführungen
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
FINANZANLAGEN
Beteiligungen 400.211,45 0,00 0,00 400.211,45 0,00 0,00
400.211,45 0,00 0,00 400.211,45 0,00 0,00
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN NETTOBUCHWERTE
Auflösungen 31. Dez. 2015 31. Dez. 2015 31. Dez. 2014
EUR EUR EUR EUR
FINANZANLAGEN
Beteiligungen 0,00 0,00 400.211,45 400.211,45
0,00 0,00 400.211,45 400.211,45

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen – wie im Vorjahr – eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 9.850,00 (Vorjahr TEUR 2).

Kommanditkapital

Zum 31. Dezember 2015 hatten sich Anleger mit einem gezeichneten Kapital in Höhe von EUR 3.108.000,00 und einem Agio von EUR 155.400,00 an der Gesellschaft beteiligt. Davon entfallen auf die Einmalzahler ein gezeichnetes Kapital inkl. Agio in Höhe von EUR 549.780,00 und auf die Ratenzahler in Höhe von EUR 2.713.620,00. Das Agio wurde in Höhe von EUR 155.400,00 von den Anlegern eingezahlt. Einmalzahler hatten ihre Einlage inkl. Agio in Höhe von EUR 549.780,00 einbezahlt. Ratenzahler hatten ihre Starteinlage inkl. Agio in Höhe von EUR 775.320,00 und ihre Aufbaueinlage in Höhe von EUR 518.506,00 einbezahlt. Die nach Maßgabe des Gesellschaftsvertrages entstehenden Gebühren wurden auf der Grundlage dieses gezeichneten Kapitals der Gesellschaft zum 31. Dezember 2015 belastet.

Das Kapital war zum 31. Dezember 2015 wie folgt gegliedert:

Kommanditkapital registerliches Haftkapital
persönlich haftende Gesellschafterin EUR 0,00 0,00
Gründungskommanditistin EUR 0,00 5.000,00
Treuhandkommanditist (Anleger) EUR 3.108.000,00 5.000,00
Festkapital insgesamt EUR 3.108.000,00 10.000,00

Die im Handelsregister eingetragene Haftsumme der Gründungskommanditistin und der Treuhandkommanditistin (TEUR 10) sind nicht einbezahlt.

In den Kapitalanteilen der Kommanditisten sind Verluste, Kapitalrückführungen und anrechenbare Steuern enthalten.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind gebildet für Kosten der Jahresabschlussprüfung und für die Erstellung von Steuererklärungen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen – wie im Vorjahr – grundsätzlich weniger als ein Jahr.

Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 595,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Angaben zu Kosten

Die Gesamtkostenquote des durchschnittlichen Fondsvermögens beträgt 3,81 % (Vorjahr 4,37 %) (beinhaltet die laufenden Kosten) und sie wird im Geschäftsjahr auf Basis des durchschnittlichen Nettoinventarwerts ermittelt.

Die Pauschalvergütungen setzen sich wie folgt zusammen:

Kostenart aktuelles Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
Kosten der Anlegerbetreuung 4.025,17 4.034,99
Geschäftsführungsgebühren 12.001,31 10.152,07
Verwaltungsgebühren 18.364,08 20.213,36
Abschluss-,Prüfkosten 4.760,00 5.553,33
Vergütung Verwahrstelle 587,38 699,56
Treuhänderkosten 2.380,00 2.380,00

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) erhält keine Rückvergütungen der aus dem AIF an die Verwahrstelle und an Dritte geleisteten Vergütung und Aufwandserstattungen.

Die derigo GmbH & Co. KG gewährt als KVG des AIF keine sogenannte Vermittlungsfolgeprovision an Vermittler in wesentlichem Umfang aus der von dem AIF an sie geleisteten Vergütung.

Es wurden dem AIF keine Ausgabeauf- und Rücknahmeabschläge für den Erwerb und die Rücknahme von Anteilen berechnet.

Es besteht keine Verwaltungsvergütung für im AIF gehaltene Anteile.

3. Sonstige Pflichtangaben

persönlich haftende Gesellschafterin

Die Top Select Verwaltungs GmbH, Neutraubling, mit einem gezeichneten Kapital von EUR 25.000,00 ist persönlich haftende Gesellschafterin der Gesellschaft.

Angaben gemäß § 285 Nr. 10 HGB

Mitglieder des Beirates im Geschäftsjahr waren:

Herr Karl Georg Haubelt, Hochschullehrer, Stulln

Herr Markus Alsenz, Vermögensberater, Düsseldorf

Herr Klaus Wehr, Vermögensberater, München

Beteiligung nach § 261 Abs. 1 Nr. 2 – 6 KAGB

Die Angaben gemäß §§ 158 S. 2, 148 Abs. 2 KAGB sind in der nachfolgenden Anlage zu den Beteiligungen dargestellt.

Zielfonds Art der Beteiligung Sitz der Gesellschaft Gesellschaftskapital in Mio. Zeichnung Beteiligungshöhe in EUR
BVT Windpark Flomborn/Stetten GmbH & CO. KG direkt München 4,40 EUR 2013 200.000,00
KGAL GmbH & Co. KG – TULANI Mobiliengesellschaft mbH & Co. KG (InfraClass 6) direkt Grünwald 7,00 EUR 2012 100.000,00
SkyClass 57 GmbH & Co. KG direkt Grünwald 8,52 EUR 2011 100.000,00

Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung waren:

Top Select Verwaltung GmbH, Neutraubling

vertreten durch deren Geschäftsführer:

Herrn Dr. Werner Bauer, Kaufmann, Laaber
Herrn Tibor von Wiedebach und Nostitz-Jänkendorf, Kaufmann, München.

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Herr Dr. Bauer und Herr von Wiedebach und Nostitz-Jänkendorf sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Neutraubling, im Mai 2016

Dr. Werner Bauer
Geschäftsführer
Tibor von Wiedebach und Nostitz-Jänkendorf
Geschäftsführer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2015 wurde am 27.09.2016 festgestellt.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015

A. Wirtschaftsbericht

I. Darstellung und Analyse des Geschäftsergebnisses und des Geschäftsverlaufs

I.1 Marktentwicklung

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Für das Jahr 2015 verzeichnete die Weltwirtschaft ein moderates Wachstum. Die Konjunktur in den Industrieländern, allen voran die USA, Großbritannien sowie ansatzweise auch im Euro-Raum, nahm wieder an Fahrt auf. Die Stärke von US-Dollar und Britischem Pfund verhinderte höhere Wachstumsraten in USA und Großbritannien. Darüber hinaus wirkte sich die Konjunkturschwäche in den Schwellenländern negativ auf die Wirtschaft aller exportorientierten Industrieländer aus. Lediglich Indien hob sich von anderen Schwellenländern ab und hat China zumindest bezüglich der Wachstumsrate überholt. Japans Wirtschaft konnte sich trotz der expansiven Geldpolitik auch in 2015 nicht aus seiner anhaltenden Schwächephase befreien.

Das im Vergleich zu Vorjahren geringere Wachstum der Chinesischen Wirtschaft resultierte u.a. aus den drastischen Kurseinbrüchen Anfang 2015, einer Abkühlung des Immobilienmarktes und den gegen Korruption und Schattenbanken gerichteten Maßnahmen der Regierung. Aufgrund des geringeren Wachstums der chinesischen Wirtschaft gaben die Rohstoffpreise deutlich nach, was zwangsläufig die rohstoffexportierenden Länder zu spüren bekamen. Besonders betroffen waren hier Russland und Brasilien, die sich ohnehin in der Rezession befinden, wobei Russland weiterhin zusätzlich unter dem Einfluss der nach der Ukraine-Krise auferlegten Sanktionen stand.

Im Umkehrschluss profitierte der Euro-Raum vom relativ geringen Außenwert des Euro, der die Exporte kräftig ansteigen ließ. Außerdem führte der niedrige Ölpreis in Verbindung mit einer leicht verbesserten Situation auf dem Arbeitsmarkt zu einer Stärkung des privaten Konsums. Dagegen blieben die Investitionen in der Wirtschaft trotz günstiger Finanzierungsbedingungen hinter den Erwartungen zurück. Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Anstiegs der Zuwanderung von Flüchtlingen sind derzeit noch nicht absehbar. Nach der Bewältigung der humanitären Aufgaben mit den entsprechenden Konsequenzen für die öffentlichen Haushalte stellt sich die Frage, auf welchem Weg und wie schnell anerkannte Asylbewerber qualifiziert, in den Arbeitsmarkt integriert und damit entsprechende wirtschaftliche Potentiale gehoben werden können.

Das Bruttoinlandsprodukt (in Folge: BIP) der Eurozone stieg um 1,6 % (0,9 % im Vorjahr). Die deutsche Wirtschaft ist in 2015 solide gewachsen und wurde dabei besonders von der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und dem privaten Konsum getragen. Investitionen und Exporte legten leicht zu, was sich insgesamt in einem Zuwachs des BIP von 1,7 % (nach 1,6 % im Vorjahr) niederschlug. Der Aktienmarkt zeigte sich dabei in 2015 erneut sehr volatil. Der DAX bewegte sich im Jahresverlauf zwischen 9.325 und 12.390 Punkten, verzeichnete am Jahresende aber ein klares Plus von 9,56 % gegenüber dem Jahresanfang.

Nachdem der Euro Anfang des Jahres 1,21 Dollar kostete, bewegte er sich im Jahresverlauf zwischen 1,04 und 1,15 Dollar und pendelte sich auf 1,08 Dollar am Jahresende ein. Hauptgründe hierfür sind die anhaltende expansive Geldpolitik der EZB und eine gegenüber der Eurozone stärker wachsende US-Wirtschaft.

Marktentwicklung Luftfahrzeuge

Seit 1971 verzeichnet das Passagieraufkommen in der Luftfahrt gemessen an ,verkauften Passagierkilometern‘ ein durchschnittliches Wachstum von rd. 6,3 % pro Jahr. Nur in vier Jahren (1991, 2001, 2002 und 2009) wurde dabei ein Rückgang verzeichnet. Dabei hat sich das Wachstum über die Jahre als recht krisenfest erwiesen. Z. B. führten die Terroranschläge vom 11. September 2001 nur zu einem kurzfristigen Rückgang. Auch vom jüngsten Abschwung in Folge der Finanzkrise erholte sich die Luftfahrt recht schnell. Nach einem Branchenverlust von 4,6 Mrd. USD im Jahr 2009 konnte bereits im Folgejahr ein Branchengewinn in Höhe von 17,3 Mrd. USD und im Jahr 2011 trotz steigender Treibstoffkosten ein Gewinn von 8,3 Mrd. USD erwirtschaftet werden. In 2015 erwirtschaftete die Branche einen Gewinn von über 30 Mrd. USD im Wesentlichen auf Grund der weiter verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weltweit, dem weiter zugenommenen Passagier- und Frachtaufkommen sowie auf Grund geringerer Treibstoffkosten1 . Airbus und Boeing erwarten für die nächsten 20 Jahre ein weiteres Wachstum des Passagierverkehrs von 4,9 % p. a. In Verbindung mit dem Substitutionsbedarf älterer Flugzeuge führt dies zu einem Bedarf an mehr als 32.600 bzw. 38.050 neuen Flugzeugen im Gesamtwert von 4,9 bzw. 5,6 Billionen USD2 .

Bei Großraumflugzeugen (Wide Body) und Standardrumpfflugzeugen (Narrow Body) erwarten Airbus und Boeing in den nächsten 20 Jahren in etwa gleiche Zuwachsraten der Flotten. Bei ersteren u. a. durch die fortschreitende Expansion von Airlines auf internationale Märkte und das Wachstum in den Emerging Markets, bei zweiteren auch durch die weltweite Zunahme von Billigfluglinien.

Marktentwicklung regenerative Energie und Umweltprojekte

Der Ausbau Erneuerbarer Energien hat in den vergangenen Jahren vor dem Hintergrund des globalen Klimawandels und der Endlichkeit der fossilen Energieträger stetig zugenommen. Im Bewusstsein der Öffentlichkeit sind Energiebedarf, Versorgungssicherheit, Umweltschutz und Klimawandel fest verankert. Immer mehr Regierungen, auch außerhalb Europas, definieren gemeinsame Ziele für die Begrenzung von Treibhausgasemissionen und den Ausbau der Erzeugungseinheiten, passen rechtliche Rahmenbedingungen im Energiemarkt an und fördern damit den Ausbau der Erneuerbare-Energien-Technologien. Die Investitionen in regenerative Energiequellen betrugen 2015 weltweit 329 Mrd. USD und nahmen damit im Vergleich zum Vorjahr um rd. 4 % zu.3 Der Großteil der Investitionen entfiel, wie bereits in den Vorjahren auf Investitionen in Wind- und Solarkraftanlagen. Trotz gesunkener Rohstoffpreise, insbesondere von Öl, Gas und Kohle, überstiegen in 2015 die Investitionen in neue Erneuerbare Energieanlagen wiederum die Investitionen in neue fossile Energieanlagen. Inzwischen werden weltweit 27,7 % der globalen Energieerzeugung aus Erneuerbaren Energien gewonnen. Von der globalen Stromproduktion entfielen Anfang 2015 22,8 % auf die Produktion aus Erneuerbaren Energien. Dabei erzeugt von den Erneuerbaren Energien nach wie vor die Wasserkraft den größten Anteil an der globalen Stromproduktion mit 16,6 %. Danach folgen Wind- und Solarenergie, deren Anteil an der globalen Stromproduktion Anfang 2015 4 % betrug4 .

I.2 Unternehmensentwicklung

Die Top Select Fund V Gewerbliche Beteiligungen GmbH & Co. KG (nachfolgend Investmentgesellschaft genannt) befand sich von Oktober 2011 bis 21. Juli 2013 in Platzierung. Die Investmentgesellschaft plant Investitionen in Abhängigkeit der Entwicklung in den jeweiligen Märkten vorwiegend im Bereich von regenerative Energien und Umweltfonds, Flugzeugfonds, Immobilienprojektentwicklungen sowie Schiffsbeteiligungen. Zum Bilanzstichtag 31.12.2015 beträgt das Kommanditkapital rd. EUR 3,108 Mio. bei 410 Anlegern. Die Einzahlungen der Kommanditisten zum 31.12.2015 belaufen sich auf rd. EUR 1,688 Mio.

Die Investmentgesellschaft ist ein Alternativer Investmentfonds (AIF) im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) und unterliegt gemäß § 353 Abs. 4 KAGB besonderen Übergangsvorschriften für geschlossene AIF.

Die Investmentgesellschaft hat die derigo GmbH & Co. KG als externe Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) für das Portfolio- und das Risikomanagement mit Vertrag vom 01.07.2013 bestellt. Der Jahresfehlbetrag der Gesellschaft beträgt im Geschäftsjahr 2015 TEUR 23 und ist auf die fehlenden Erträge aus neuen Beteiligungen zurückzuführen.

Die Eigenkapitalquote beträgt 99,33 % der Bilanzsumme.

II. Lage des Unternehmens

Im Geschäftsjahr 2015 hielt die Investmentgesellschaft drei Beteiligungen und es ließen sich keine neuen Investitionen realisieren, da seit Inkrafttreten des KAGB das Angebot möglicher Beteiligungen sehr beschränkt ist. Aktuell werden insbesondere Investitionsmöglichkeiten in den Bereichen regenerativer Energien und Immobilienprojektentwicklungen geprüft, wobei die Geschäftsführung davon ausgeht, dass Investitionen im Laufe des Jahres 2016 realisierbar sind.

1 IATA Annual Review 2015
2 Airbus, Global Market Forecast 2015-2034, 2015 bzw. Boeing, Current Market Outlook 2015 -2034, 2015
3 Bloomberg New Energy Finance, Januar 2016
4 REN21.2015. Renewables 2015 Global Status Report, 2015

Die Vermögenslage der Gesellschaft wird auf Seiten der Aktiva im Wesentlichen durch Beteiligungen in Höhe von TEUR 400 sowie Bankguthaben in Höhe von TEUR 891 bestimmt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das Bankguthaben um TEUR 124 gestiegen. Grund hierfür sind maßgeblich die Einzahlungen der Aufbaueinlage.

Das Kommanditkapital beläuft sich unverändert auf einen Betrag von TEUR 3.108 und die ausstehenden Einlagen haben sich von TEUR 1.567 auf TEUR 1.410 reduziert. Der im Geschäftsjahr 2015 erwirtschaftete Verlust beträgt TEUR 23. Die Rückstellungen für Abschlusskosten belaufen sich im aktuellen Geschäftsjahr auf TEUR 8. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1 haben sich im Vergleich zum Vorjahr unwesentlich reduziert.

Die Zuflüsse setzen sich im Wesentlichen aus Ausschüttungen laufender Beteiligungen und Einzahlungen der Aufbaueinlage zusammen.

Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR -25.

Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit beträgt aufgrund der ausgebliebenen Auszahlungen in neue Beteiligungen EUR 0.

Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit beläuft sich aufgrund der prospektgemäßen Einzahlung der Aufbaueinlage der Gesellschafter auf TEUR 149.

Somit beträgt die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds TEUR 124.

Angaben zur Vergütung (§ 24 Abs.1 VermAnlG)

EUR
Gesamtsumme der im abgelaufenen Geschäftsjahr gezahlten Vergütungen 35.845,39
davon feste Vergütung 35.845,39
davon variable Vergütung 0,00
Gesamtsumme der im abgelaufenen Geschäftsjahr gezahlten Vergütungen an Risktaker 0,00
davon feste Vergütung 0,00
davon variable Vergütung 0,00

Die persönlich haftende Gesellschafterin (Komplementärin) erhält für das Geschäftsjahr 2015 eine Haftungsvergütung in Höhe von TEUR 2,5 einschließlich gesetzlicher Umsatzsteuer und die Top Select Management GmbH erhält eine Vergütung für die Geschäftsbesorgung in Höhe von 0,7245 % – bezogen auf das bei Fondsschließung gezeichnete Kapital – zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Auf die vereinbarte Vergütung hat die Top Select Management GmbH sich die Vergütung für die kollektive Vermögensverwaltung von 0,40 % sowie Provisionen und ähnliche Vergütungen anrechnen zu lassen, die ihr Dritte im Zusammenhang mit dem Erwerb von Gegenständen des Gesellschaftsvermögens gewähren.

Die Treuhandkommanditistin erhält für das Geschäftsjahr 2015 – bezogen auf das bei Fondsschließung gezeichnete Kapital – eine Vergütung von 0,05 % mindestens jedoch TEUR 2 zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer.

Die KVG erhält – bezogen auf das bei Fondsschließung gezeichnete Kapital – für das Geschäftsjahr 2015 eine Vergütung für die kollektive Vermögensverwaltung von 0,40 % zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer sowie eine Verwaltungsgebühr für die Übernahme des Rechnungswesens in Höhe von EUR 3.570 einschließlich gesetzlicher Umsatzsteuer.

Der Beirat erhält für das Geschäftsjahr 2015 zur Abgeltung seiner Aufwendungen EUR 600.

Die Ertragslage der Gesellschaft hängt von der Entwicklung der Rückflüsse aus den Zielfonds ab. Die Erträge aus Finanzbeteiligungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 8 gestiegen. Grund hierfür war die in 2015 überdurchschnittliche Stromeinspeisung bei Solarfonds, die zu einer Ausschüttung über dem prognostizierten Wert führte. Die Ausschüttungen aus dem Flugzeugfonds sind in 2015 wie prospektiert erfolgt. Ausschüttungen aus Windparks liegen aufgrund schlechter Windverhältnisse deutlich hinter den prognostizierten Werten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen für das Geschäftsjahr 2015 TEUR 47 und haben sich gegenüber dem Vorjahreswert (TEUR 48) unwesentlich reduziert. Maßgeblich aufgrund der vorstehend beschriebenen Effekte hat sich der Jahresfehlbetrag 2015 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 8 auf TEUR 23 verbessert.

Angaben zur Mitarbeitervergütung der KVG (§ 101 Abs. 3 KAGB)

EUR
Gesamtsumme der im abgelaufenen Geschäftsjahr gezahlten Vergütungen an Mitarbeiter 907.403,31
davon feste Vergütung 907.403,31
davon variable Vergütung 0,00
Gesamtsumme der im abgelaufenen Geschäftsjahr gezahlten Vergütungen an Risktaker 412.425,87
davon feste Vergütung 412.425,87
davon variable Vergütung 0,00

Die KVG mit elf Mitarbeitern verwaltet im Geschäftsjahr 2015 insgesamt dreizehn AIF.

Die Investmentgesellschaft beschäftigt keine Arbeitnehmer.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben sich keine wesentlichen Änderungen der im Verkaufsprospekt aufgeführten Informationen ergeben.

Der Nettoinventarwert der Gesellschaft zum 31.12.2015 beträgt TEUR 1.305.

Die nichtrealisierten Anlagegewinne in Höhe von TEUR 4 ergeben sich hauptsächlich aus der Neubewertung des Windparks zum Bilanzstichtag 31.12.2015.

III. Tätigkeitsbericht

Die Anlageziele sind in den Investitionsgrundsätzen festgelegt. Die sich hieraus ergebende Anlagepolitik und Anlagestrategie sind während der gesamten Dauer der Investmentgesellschaft zu verfolgen. Die Investmentgesellschaft darf ausschließlich in die zulässigen Vermögensgegenstände, die sich aus den Investitionsgrundsätzen ergeben, investieren.

Die KVG hat die Portfolioverwaltung und das Risikomanagement für die unbestimmte Dauer der Investmentgesellschaft, welche bis zum 31. Dezember 2036 nicht ordentlich kündbar ist, übernommen. Der KVG sind administrative Tätigkeiten sowie Tätigkeiten im Zusammenhang mit den Vermögenswerten der Investmentgesellschaft übertragen. Die administrativen Tätigkeiten wie z. B. Anlegerbetreuung, Geldwäscheprävention und Compliance hat die KVG ausgelagert. Die Haftung der KVG richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften. Sie ist berechtigt, die Verwaltung der Investmentgesellschaft aus wichtigem Grund unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von mindestens sechs Monaten zu kündigen. Die Bekanntmachung der Kündigung muss im Bundesanzeiger erfolgen.

B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

In den ersten fünf Monaten des Geschäftsjahres 2016 erfolgten keine Investitionen.

Verschiedene Investitionsmöglichkeiten in den Anlagebereichen Immobilienprojektentwicklungen sowie regenerative Energien liegen zur Prüfung vor, so dass die Fondsgeschäftsführung zuversichtlich ist, in den nächsten Monaten weitere Investitionen durchführen zu können.

Das geplante Investitionsvolumen für das Geschäftsjahr 2016 beträgt TEUR 900.

II. Risikobericht

Die derigo GmbH & Co. KG ist als externe KVG mit dem Risikomanagement der Investmentgesellschaft beauftragt. Die KVG verfügt gemäß den Vorgaben des KAGB und der InvMaRisk (Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Investmentgesellschaften) über einen permanenten, funktional und hierarchisch unabhängigen Bereich Risikomanagement. Die organisatorischen Abläufe dieses Bereiches sind im Risikomanagementhandbuch dokumentiert.

Im Rahmen des unternehmerischen Handelns, bzw. dem Verfolgen von unternehmerischen Chancen werden fortwährend auch unternehmerische Risiken eingegangen. Dies gilt sowohl für die KVG, als auch für die von ihr verwalteten AIF. Das Risikomanagementsystem der KVG hat das Ziel, diese Risiken systematisch zu erfassen, bewerten, überwachen und zu steuern. Hierzu hat die KVG die für sich und jeden von ihr verwalteten AIF relevanten Risiken sowie die Art und Weise des Umgangs mit diesen Risiken in einem Risikokatalog erfasst.

Die dezentralen Risikoverantwortlichen stellen sicher, dass sämtliche relevanten Risiken erfasst sind. Die Risiken wurden in vier Klassen eingeteilt: Liquiditätsrisiken, Marktrisiken, Gegenparteirisiken und Operationelle Risiken.

Risikoarten

Liquiditätsrisiken Marktrisiken Gegenparteienrisiken Operationelle Risiken
Zahlungseingangsrisiko Anlagerisiko Insolvenzrisiko Risiko strafbarer Handlungen
Zahlungsausgangsrisiko Platzierungsrisiko Risiko aus Managementwechsel IT-Risiko
Marktpreisrisiko Rückabwicklungsrisiko Schlüsselpersonenrisiko
Risiko aus Leverage Majoritätsrisiko Risiko aus Interessenskonflikten
Währungsrisiko Bewertungsrisiko Prozessrisiko
Gesetzliches Risiko
Konzeptions-/Produkthaftungsrisiko
Reputationsrisiko

Liquiditätsrisiken

Liquiditätsrisiken bestehen bei Abweichungen zwischen tatsächlich zur Verfügung stehender Liquidität und Liquiditätsbedarf. Insbesondere bestehen Liquiditätsrisiken, wenn die vorhandenen liquiden Mittel oder Finanzierungsfazilitäten nicht ausreichen, um Zahlungsverpflichtungen / Refinanzierungsbedarf gegenüber Zielfonds jederzeit einhalten zu können, oder wenn die zusätzlich benötigte Liquidität nicht oder nur zu unangemessen hohen Kosten beschafft werden kann.

Marktrisiken

Marktrisiken umfassen alle Risiken, die auf Grund der Veränderung von Märkten Einfluss auf die Wertentwicklung haben. Dies können unter anderem Zinsänderungs-, Währungs- oder sonstige Marktpreisrisiken sein.

Gegenparteienrisiken

Das Gegenparteienrisiko entsteht in der fehlenden oder mangelhaften Leistung einer Vertragspartei und verursacht bei der KVG oder einem von ihr verwalteten AIF einen finanziellen Schaden.

Operationelle Risiken

Operationelle Risiken resultieren aus Verlusten, die in Folge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder in Folge von externen Ereignissen eintreten.

Risikoverantwortlicher und Risikomanagement legen gemeinsam die Datenbasis für die Risikobeurteilung und -überwachung fest. Die Bewertung der Risiken erfolgt durch Einschätzung von Auswirkung (kritisch, schwer, mittel, leicht) und Eintrittswahrscheinlichkeit (unwahrscheinlich, möglich, konkret vorstellbar, sicher). Diese Einschätzung basiert weitgehend auf Expertenschätzungen. Soweit möglich und sinnvoll wird gemeinsam durch den Risikoverantwortlichen und das Risikomanagement für die einzelnen Risiken ein Risikolimit festgelegt. Weiter ist definiert, welche Maßnahmen der Risikoverantwortliche im Fall einer Limitüberschreitung einleitet, wie diese Maßnahmen durch die Abteilung Risikomanagement überwacht werden und welche Informationspflichten bestehen. Schließlich führt die KVG für ausgewählte Risiken regelmäßig Stresstests durch, in denen außergewöhnliche Bedingungen simuliert werden.

Im Rahmen der Überwachung der Liquiditätsrisiken stellt die KVG auch sicher, dass sie jederzeit über hinreichend liquide Mittel verfügt, um den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden.

Dieses Risikomanagementsystem wird in einem Regelkreislauf permanent weiterentwickelt. In den aufgeführten Risikokategorien waren im Geschäftsjahr keine Risiken zu verzeichnen, die den Fortbestand der KVG oder der Investmentkommanditgesellschaft gefährdet hätten.

C. Prognosebericht

Gestützt wird die globale Konjunktur derzeit primär von den Industrieländern, auch in 2016 werden die wesentlichen Impulse für die Weltwirtschaft von den Industrieländern, allen voran von den USA, kommen. Es wird erwartet, dass die Weltwirtschaft in 2016 mit einer Rate von 3,3 % etwas stärker als im Vorjahr wächst. Das Wachstum des Bruttoinlandproduktes (BIP) in den USA soll dabei 3 %, das für die Eurozone 1,6 % in 2016 betragen. Der Aufschwung in der Eurozone ist wieder regional breiter aufgestellt, da fast alle Länder wachsen. Der schwache Euro, die anhaltend niedrigen Zinsen und Energiepreise (Ölpreise), der Außenhandel und Arbeitsmarkt sowie der private Konsum stellen dabei wichtige Wachstumsstützen dar.

Für das Geschäftsjahr 2016 erwarten wir, dass sich, insbesondere auf Grund der guten Wirtschaftslage und des Arbeitsmarkts, die nationale sowie internationale Immobilienwirtschaft auch weiterhin positiv entwickeln wird. Vor allem ist zu erwarten, dass die überwiegend anhaltend günstigen Refinanzierungsbedingungen zu stabilen bis zunehmenden Investitionen in Wohn- und Gewerbeimmobilien führen werden und sich für neue Projektentwicklungen in diesem Bereich entsprechende Chancen bieten.

Wie unter A. bereits dargestellt, wird langfristig mit hohen Wachstumszahlen des Luftverkehrsmarktes und in der Folge mit einem kontinuierlichen Bedarf neuer Luftfahrzeuge gerechnet. Aufgrund der hohen Anschaffungskosten ist Leasing hierbei eine wichtige Finanzierungsstruktur bei vielen Fluggesellschaften, so sollen z. B. in 2016 rund 40 % der neuen Luftfahrzeuge durch Leasing finanziert werden5 . Die Finanzierung über deutsche AIF hat sich in den vergangenen Jahren etabliert, so dass in den kommenden Jahren mit einem ausreichenden Angebot von Investitionsmöglichkeiten in diesem Bereich gerechnet wird.

Im Erneuerbare Energien- und Infrastruktursegment wird mit zahlreichen weltweiten Förderprogrammen der Ausbau der erneuerbaren Energien gefördert oder beschleunigt. Insbesondere das Abkommen von Paris, vereinbart am 12. Dezember 2015 (noch nicht ratifiziert) schafft mit seinen getroffenen Zielvereinbarungen auch für die kommenden Jahre weitere Investitionsanreize und -möglichkeiten. Dabei sind zur Umsetzung der internationalen Energiewende neben der Erweiterung der regenerativen Erzeugungskapazitäten auch umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur sowie in konventionelle Kraftwerkskapazitäten notwendig, um eine gleichbleibende Versorgungssicherheit zu gewährleisten und ausreichend Reservekapazitäten für die Erneuerbaren Energiequellen vorzuhalten.

5 Boeing: Current Aircraft Finance Market Outlook 2016, Dezember 2015

Für das Geschäftsjahr 2016 erwarten wir, dass die weltweit weitgehend guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu stabilen bis zunehmenden Investitionen in Immobilien und Energie- und Infrastrukturprojekte sowie ggf. in Luftfahrzeuge führen werden.

Es konnten bereits weitere Investitionsmöglichkeiten identifiziert werden, die sich in der internen Prüfung befinden und gegebenenfalls in der zweiten Jahreshälfte gezeichnet werden.

Neutraubling, im Mai 2016

Dr. Werner Bauer Tibor von Wiedebach und Nostitz-Jänkendorf
Geschäftsführer Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Top Select Fund V Gewerbliche Beteiligungen GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Prüfung umfasst auch die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter

Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der Vorschriften des Vermögensanlagengesetzes (VermAnlG) und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Darüber hinaus liegt die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter.

Verantwortung des Abschlussprüfers

Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 25 VermAnlG i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf den Jahresabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und den Lagebericht wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsleitung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Die Ordnungsmäßigkeit der Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten gemäß § 25 Abs. 3 VermAnlG haben wir auf Basis einer Prüfung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems und von aussagebezogenen Prüfungshandlungen überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Prüfungsurteil

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015 den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ist die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß erfolgt. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

München, den 8. Juli 2016

GEIPEL & KOLLMANNSBERGER GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Geipel Manfred Roßik
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

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