Das höchste Gericht in Texas hat überraschend die Hinrichtung von David Leonard Wood gestoppt, nur 48 Stunden bevor er per Giftinjektion hingerichtet werden sollte. Wood, der seit fast vier Jahrzehnten in der Todeszelle sitzt, wurde 1987 wegen der Morde an sechs Frauen und Mädchen in El Paso verurteilt. Doch neue Zweifel an der Beweislage führten nun zu einem Aufschub auf unbestimmte Zeit.
Wood, der stets seine Unschuld beteuert, wurde vor allem durch indirekte Beweise und Aussagen von Gefängnisinsassen belastet, die behaupteten, er habe ihnen die Morde gestanden. Doch:
Woods Anwalt, Gregory Wiercioch, kritisierte das Vorgehen der Staatsanwaltschaft scharf: „In einem Fall mit sechs Opfern würde man erwarten, dass es eine erdrückende Beweislast gibt – aber hier gibt es kaum etwas.“
Die Entscheidung sorgt bei den Angehörigen der Opfer für gemischte Reaktionen:
Ob Wood tatsächlich eine neue Untersuchung oder DNA-Tests erhält, bleibt abzuwarten. Die texanische Generalstaatsanwaltschaft hat sich bisher nicht zu dem Urteil geäußert. Sollte das Gericht die Hinrichtung endgültig bestätigen, könnte Texas einen neuen Termin ansetzen.
Der Fall wirft erneut grundsätzliche Fragen zur Todesstrafe in den USA auf – insbesondere über die Gefahr von Fehlurteilen und den Umgang mit unbewiesenen Anschuldigungen.
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