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Tesla-Zulieferer CATL feiert starkes Börsendebüt in Hongkong

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Der chinesische Batteriehersteller CATL (Contemporary Amperex Technology Co. Limited), weltgrößter Produzent von Batterien für Elektrofahrzeuge, hat bei seinem Börsengang in Hongkong ein starkes Debüt hingelegt. Die Aktien des Unternehmens stiegen am ersten Handelstag um bis zu 18 %, nachdem beim bislang größten IPO des Jahres rund 35,7 Milliarden Hongkong-Dollar (ca. 4,55 Milliarden US-Dollar) eingenommen wurden.

CATL produziert mehr als ein Drittel aller weltweit verkauften Batterien für Elektroautos und beliefert Branchenriesen wie Tesla, Volkswagen und Toyota. In China ist das Unternehmen bereits an der Börse von Shenzhen gelistet und dort mit über eine Billion Yuan (ca. 139 Mrd. USD) bewertet.

„Die starke Kursentwicklung macht diesen Börsengang zu einem Meilenstein für Hongkong“, erklärte Neil Beveridge, Asien-Analyst bei Bernstein.

Trotz geopolitischer Spannungen bleibt CATL robust. Im Januar setzte das US-Verteidigungsministerium das Unternehmen auf eine Liste mutmaßlich mit dem chinesischen Militär verbundener Firmen – ein Vorwurf, den CATL als „Fehler“ zurückweist. Da der US-Markt aber nur einen kleinen Teil des Umsatzes ausmacht, bleiben die direkten Auswirkungen von US-Zöllen laut Experten begrenzt.

Gegründet wurde CATL 2011 in der chinesischen Stadt Ningde. Heute beschäftigt der Konzern über 100.000 Mitarbeiter und betreibt weltweit 13 Produktionsstätten. Neben einem bestehenden Werk in Deutschland entsteht derzeit ein zweites europäisches Werk in Ungarn. Zudem ist ein 4,3-Milliarden-Dollar-Projekt in Spanien mit Stellantis geplant.

CATL investiert massiv in Forschung und Entwicklung. Der jüngste Durchbruch: Eine neue Batterie, die laut Unternehmen in nur fünf Minuten auf eine Reichweite von 520 Kilometern geladen werden kann.

„Die Innovationskraft von CATL, insbesondere im Bereich Schnellladung, ist beeindruckend“, sagte Tim Buckley vom australischen Thinktank Climate Energy Finance.

Während US-Politiker Sicherheitsbedenken äußern – zuletzt forderten Kongressabgeordnete JPMorgan und Bank of America auf, sich vom Börsengang zu distanzieren – betonen Fachleute wie Buckley die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit im Bereich grüner Technologien: „Die USA lehnen mit CATL eines der führenden Unternehmen der sauberen Energietechnologie ab.“

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