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Sympathische Entscheidung

jorono (CC0), Pixabay
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Die Schweizer Regierung hat nach der Notveräußerung der Credit Suisse (CS) an die Rivalin UBS Vorgaben für die Bonuszahlungen bei den beiden Banken gemacht. Alle ausstehenden variablen Vergütungen der Mitglieder der Credit-Suisse-Geschäftsleitung werden gestrichen, wie die Regierung am Mittwoch mitteilte. Die Boni hoher Manager werden um bis zu 50 Prozent gekürzt.

Die Maßnahmen betreffen der Regierung zufolge gut 1.000 Beschäftigte des Instituts und bedeuten nach aktuellem Kenntnisstand eine Kürzung der bis Ende 2022 angefallenen variablen Vergütungen von 50 bis 60 Mio. Franken (rund 50 bis 60 Mio. Euro). Die insgesamt noch ausstehenden Bonuszahlungen für alle CS-Beschäftigten werden mit 635 Mio. Franken beziffert.

Die Credit Suisse muss zudem prüfen, ob bereits ausbezahlte Boni zurückgefordert werden können, wie die Regierung erklärte. Die UBS wird verpflichtet, in ihrem Vergütungssystem die erfolgreiche – also möglichst gewinnbringende – Verwertung der von der staatlichen Verlustgarantie erfassten Credit-Suisse-Aktiva als Kriterium festzulegen.

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