Am Freitagvormittag passierte das Unvermeidliche: Die Trade-Republic-App beschloss offenbar, kollektiv einen kleinen Wochenendausflug zu machen – nur leider schon am Vormittag.
Seit etwa 7:30 Uhr schnellen die Störungsmeldungen auf allestörungen.de nach oben wie ein frisch gehypter Tech-IPO. Auch bei Google Trends zeigt sich ein klares Bild: „Trade Republic Störung“ gehört plötzlich zu den meistgesuchten Begriffen – vermutlich direkt zwischen „Warum funktioniert nichts?“ und „Wo ist mein Geld hin?“.
Kurz gesagt: Viele Nutzer schauen aktuell eher auf einen Ladebalken als auf ihr Depot.
Was tun in der Zwischenzeit?
Erste Maßnahme: Tief durchatmen. Zweite Maßnahme: Den Laptop ausgraben und versuchen, sich über den Browser einzuloggen. Funktioniert das auch nicht, bleibt nur die Königsdisziplin des modernen Investors: Geduld.
Erfahrungsgemäß werden solche Ausfälle schneller behoben als ein Sparplan ausgeführt wird – zumindest meistens.
Wer sich die Zeit vertreiben möchte, kann parallel die Social-Media-Kanäle des Unternehmens checken. Dort erfährt man dann in Echtzeit, dass man nicht allein ist – ein kleiner Trost in schwierigen App-Zeiten.
Warum das Ganze so viele betrifft
Trade Republic gehört zu den größten Neobrokern Europas und läuft konsequent digital. Heißt im Umkehrschluss: Wenn die App streikt, streikt für viele auch der Zugang zum Depot.
Oder anders gesagt:
Wenn die App down ist, ist plötzlich ganz Europa im „Hold-Modus“ – unfreiwillig.
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