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Steuertricks in der EU: Milliarden futsch – aber hey, Österreich hält sich ans Gesetz!

Perlinator (CC0), Pixabay
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Steuertricks in der EU: Milliarden futsch – aber hey, Österreich hält sich ans Gesetz!

Der Europäische Rechnungshof hat mal wieder auf den Tisch gehauen und festgestellt: Die EU verliert durch kreative Steuervermeidung von Großkonzernen jährlich bis zu 100 Milliarden Euro. Aber keine Sorge! Österreich hat drei Richtlinien korrekt umgesetzt und sich damit offiziell den Orden für „Regeltreue im Chaos“ verdient. Bravo, Österreich!

Konzerne im Steuer-Slalom

Die Prüfer sind schockiert: Multinationale Konzerne nutzen immer ausgeklügeltere Strategien, um ihre Steuerlast zu minimieren. Lücken, Unterschiede, Grauzonen – für diese Firmen ist die EU kein Binnenmarkt, sondern ein Abenteuerspielplatz für Steuerakrobaten. Aber Moment: Ist das nicht eigentlich der Sinn von „Freizügigkeit“ in der EU?

Der große Steuertrick zu Lasten der Bürger

Was passiert, wenn die großen Fische keine Steuern zahlen? Richtig, die kleinen Fische – auch bekannt als normale Steuerzahler – dürfen die Rechnung übernehmen. Aber seien wir ehrlich, das fördert doch nur die Solidarität, oder? Schließlich macht es Spaß, ein paar zusätzliche Euros abzugeben, während man von „gewinnverlagernden Unternehmen“ hört, die in Steueroasen ihre Gewinne baden.

Österreich: Musterknabe der EU

Während andere Länder vermutlich noch überlegen, wie man Richtlinien kreativ umgeht, zeigt Österreich, wie man die Bürokratie liebt und lebt. Mit dem EU-Meldepflichtgesetz, dem EU-Finanzanpassungsgesetz 2019 und dem Abgabenänderungsgesetz 2020 hat Österreich alles getan, um sauber dazustehen. Ob das was bringt? Nun ja, zumindest kann man stolz den Haken setzen: „Pflichten erfüllt!“

Rechnungshof: Die EU sollte „mal was machen“

Der Bericht endet mit einem Appell: Die EU-Kommission solle bitte ihre „begrenzten Befugnisse ausreizen“ und die Steuertricks der Konzerne bekämpfen. Klingt, als würde man ein Auto ohne Motor darum bitten, doch bitte schneller zu fahren. Vielleicht klappt es ja mit neuen Leitlinien oder einem Überwachungssystem – so richtig motiviert scheinen die großen Player jedoch nicht, an diesem Spiel etwas zu ändern.

Fazit: Geld weg, aber immerhin mit Stil

Während die EU Milliarden verliert, machen Konzerne ihre Gewinne an Orten, die auf der Landkarte oft schwer zu finden sind. Österreich hat zwar die Hausaufgaben gemacht, aber das rettet leider auch nicht die Klassenarbeit der EU. Bleibt nur zu hoffen, dass wir wenigstens irgendwann eine Netflix-Doku über diese „Steuermagier“ bekommen – dann haben wir wenigstens etwas von den verlorenen Milliarden

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