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Stefanik kriegt den UN-Job doch nicht – das Weiße Haus merkt plötzlich, dass es sie im eigenen Chaos dringend braucht

W4hr (CC0), Pixabay
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Die große Karriere auf internationalem Parkett muss warten: Elise Stefanik, ambitionierte Trump-Vertraute und selbsternannte Diplomatie-Ikone im Wartestand, wird nun doch nicht US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen. Offenbar hat das Weiße Haus erkannt, dass es in der House-of-Cards-Version des Repräsentantenhauses lieber keine Stühle mehr abzieht, während das ganze Konstrukt eh schon wackelt.

Senats-Außenpolitikausschuss-Chef Jim Risch bestätigte am Donnerstag, dass die Nominierung „zurückgezogen“ werde – vermutlich so elegant wie ein Elefant, der versucht, auf einem Porzellanteller zu balancieren.

Warum das Ganze? Nun ja, mit einer Mehrheit von ganzen zwei Stimmen im Repräsentantenhaus kann sich Trumps GOP gerade mal zwei schlechte Launen gleichzeitig leisten. Und wenn ausgerechnet Stefanik, die bisher als dritthöchste Republikanerin im Haus diente, ins diplomatische Exil nach New York entsandt wird, könnte das Kartenhaus schneller zusammenfallen als Trump „Fake News“ sagen kann.

Stefanik selbst soll – laut Insidern – nicht ganz so begeistert sein, ihr Red-Carpet-Ticket zur Weltbühne wieder abgeben zu müssen. Immerhin hatte sie dafür ihren Posten als Vorsitzende der republikanischen Konferenz geräumt. Tja, dumm gelaufen.

Trump? Der hat das Ganze offenbar nicht besonders auf dem Zettel. Laut Weißem Haus war die Bestätigung der Nominierung „keine Priorität“. Was bei Trump in etwa so viel heißt wie: „Das hab ich nach dem Tweet von gestern eh wieder vergessen.“ Zur Erinnerung: In seiner ersten Amtszeit waren Nikki Haley und Kelly Craft bereits UN-Botschafterinnen – was in MAGA-Kreisen offenbar reicht, um das Kapitel „Multilateralismus“ fürs Erste abzuhaken.

Der Versuch, Stefanik auf einen sicheren UN-Posten zu parken und gleichzeitig im Kongress weiterzuarbeiten, scheitert also am einfachsten aller Hindernisse: Mathematik.

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