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Russell holt Pole in Melbourne – Mercedes dominiert Qualifying

Toby_Parsons (CC0), Pixabay
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Beim ersten Qualifying der neuen Formel-1-Ära hat Mercedes ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. George Russell sicherte sich beim Grand Prix von Australien in Melbourne die Poleposition und verwies seinen Teamkollegen Kimi Antonelli auf Platz zwei. Der Brite war auf dem Albert Park Circuit fast drei Zehntelsekunden schneller als der junge Italiener.

Für Russell ist es bereits die achte Poleposition seiner Karriere. Überraschend stark präsentierte sich auch Isack Hadjar, der seinen Red Bull auf Rang drei stellte. Dahinter folgten Charles Leclerc (Ferrari) und Lokalmatador Oscar Piastri (McLaren). Weltmeister Lando Norris landete auf Platz sechs vor Rekordchampion Lewis Hamilton, der nun für Ferrari fährt.

Unterbrechung nach Zwischenfall

Das letzte Qualifyingsegment musste zwischenzeitlich unterbrochen werden. Grund dafür waren Teile eines Gebläses, die sich während der Fahrt von Antonellis Mercedes lösten und auf der Strecke liegen blieben. McLaren-Pilot Norris überfuhr eines der Kunststoffteile. Der Vorfall wird noch von den Rennkommissaren untersucht.

Verstappen scheidet früh aus

Für Max Verstappen verlief das Qualifying dagegen enttäuschend. Der Red-Bull-Pilot verlor beim Anbremsen von Kurve eins die Kontrolle über sein Auto und rutschte in die Streckenbegrenzung. Da der Niederländer zu diesem Zeitpunkt noch keine schnelle Runde gefahren war, startet er im Rennen von einem der hinteren Plätze.

„Ich bin okay. Die Hinterachse hat blockiert“, funkte Verstappen nach dem Unfall an sein Team.

Mercedes zeigt sich optimistisch

Russell zeigte sich nach seiner Bestzeit zufrieden: „Wir wussten, dass das Auto viel Potenzial hat. Es wird im Rennen sicher spannende Duelle geben.“ Auch Antonelli, der zuvor im Abschlusstraining einen schweren Unfall hatte, lobte die Arbeit seiner Mechaniker: „Die wahren Helden sind die Leute in der Box.“

Neue Formel-1-Ära

Die Saison beginnt unter völlig neuen technischen Regeln. Die Autos sind kürzer, leichter und schmaler, außerdem kommt ein Antrieb zum Einsatz, der zu rund 50 Prozent elektrisch betrieben wird. Der restliche Anteil stammt von einem Verbrennungsmotor, der mit nachhaltigem Kraftstoff arbeitet. Dadurch spielt im Rennen auch das Energiemanagement eine größere Rolle.

Am Ende des Feldes fanden sich im Qualifying erneut die Teams Aston Martin und Cadillac wieder. Auch Carlos Sainz im Williams konnte wegen Motorproblemen keine Zeit setzen.

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