Stark erhöhte Radioaktivität in Tokio

Die Nervosität in Tokio wächst.

Auch in Stellen, die weitab von den Unglücksreaktoren entfernt sind, wird stark erhöhte Radioaktivität gemessen. Die Werte steigen auf bis zu 3,35 Mikrosievert pro Stunde, wie an der Gartenmauer eines Hauses im Stadtteil Setagaya in Tokio gemessen wurde. In Tokios Nachbarprovinz Chiba wurde gar eine Strahlenmenge von 5,82 Mikrosievert am Boden eines Kinder-Freizeitparks gemessen. Die international empfohlene Höchstgrenze beträgt lediglich 20 Millisievert. Der Bürgermeister Tokios dementiert, dass die Ursache der Strahlung das mehr als 200 Kilometer enfernte Unglücks-Kraftwerk Fukushima Daiichi sei. Vielmehr sei an der hohen Strahlung in Setagaya eine aufgefundene Flasche schuld.

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