Staatstrojaner kann mehr als gedacht

Nach dem Chaos Computer Club haben sich nun weitere Experten an die Untersuchung des Staatstrojaners gemacht und wurden gleich fündig.

Mitarbeiter der IT-Firma Kaspersky haben demnach nach eigenen Angaben eine weitere Komponente der Spähsoftware analysiert. Dabei stießen sie auf eine neue Version des Trojaners, wie der Kaspersky-Experte Tillmann Werner in einem Blogbeitrag mitteilte. Nach ihren Erkenntnissen unterstütze der Trojaner nicht nur die gängige 32-bit-Version von Windows, sondern auch das neue 64-bit-System. Außerdem weise die Liste der Programme, mit denen Rechner ausgespäht werden sollen, 15 Anwendungen mehr auf als bisher bekannt. Überwacht werden demnach neben dem Datei-Manager von Windows, dem Browser Firefox und und Telefon-Software Skype auch weitere Anwendungen fürs Telefonieren im Internet (Voice over IP) sowie Chat-Programme.

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