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Spanische Banken können Immobilien nicht verkaufen

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In Spanien werden Rufe von Experten nach einer „Bad Bank“ zur Sanierung des Bankensystems immer lauter. Der Präsident des renommierten Instituto Espanol de Analistas Financieros, Juan Carlos Ureta, drängt in der „Financial Times Deutschland“ auf baldige Sanierungsmodelle. Ureta ist einer der führenden Finanzexperten des Landes.

Laut Ureta sitzen Spaniens Banken auf Immobilien und Grundstücken im Wert von rund 100 Mrd. Euro, deren Besitzer praktisch nicht mehr zahlungsfähig seien. Allein kleine und mittelgroße Banken hätten unverkäufliche Objekte im Wert von rund 30 Mrd. Euro in ihren Büchern, schätzt das Beratungshaus MAC Group. Bisher hätten die Banken nur für 30 Prozent des potenziellen Ausfallvolumens von 100 Mrd. Euro bilanziell vorgesorgt. Eine Risikolücke von 70 Mrd. Euro laste somit auf dem Sektor. „Das Problem ist dennoch überschaubar“, sagte Ureta, „es muss jetzt nur angepackt werden.“

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