Bei der Anhörung eines designierten Kabinettsmitglieds im US-Senat sorgte ein ungewöhnliches Detail für Aufmerksamkeit: Ein kleiner pinker Gummiball lag gut sichtbar auf dem Tisch von Senator Markwayne Mullin.
Der Republikaner aus Oklahoma, den Präsident Donald Trump als neuen Minister für Heimatschutz nominiert hat, ist dafür bekannt, den Ball seit vielen Jahren mit sich zu führen. Auch während der Anhörung am 18. März befand sich der Ball neben seinem Smartphone und Unterlagen auf dem Schreibtisch.
Gewohnheit mit langer Tradition
Nach eigenen Angaben begleitet Mullin der Ball bereits seit seiner Schulzeit. Er habe ihn damals begonnen zu nutzen und nie wieder abgelegt. Gegenüber Besuchern im Kapitol bezeichnete er ihn einmal scherzhaft als eine Art „Schnuller“.
Auch in Medienauftritten wurde die Gewohnheit thematisiert. So fragte der Moderator Sean Hannity in einem Interview, ob es sich dabei um eine Art persönliches Beruhigungsobjekt handle.
Präsenz auch im politischen Alltag
Der Ball ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil von Mullins öffentlichem Auftreten geworden. Selbst bei offiziellen Terminen wie Senatsanhörungen ist er regelmäßig dabei.
In einem Gespräch mit USA TODAY erwähnte Mullin kürzlich augenzwinkernd, der Ball könne theoretisch auch Teil einer geplanten Zeitkapsel des Kongresses werden. Die Bemerkung war jedoch nicht ernst gemeint.
Nominierung für Kabinettsposten
Mullin wurde von Präsident Trump als Nachfolger von Kristi Noem für die Leitung des Heimatschutzministeriums vorgeschlagen. Seine Anhörung im Senat ist Teil des Bestätigungsverfahrens für das Amt.
Der pinke Ball rückte dabei als ungewöhnliches Detail kurzzeitig in den Fokus – ein kleines, aber auffälliges Element in einem ansonsten formellen politischen Prozess.
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