Die russische Marine ist erneut in Myanmar eingetroffen, um gemeinsam mit den Streitkräften der regierenden Militärjunta umfangreiche Manöver abzuhalten. Vier Korvetten und ein Versorgungsschiff der russischen Pazifikflotte haben gestern den Thilawa-Hafen in Yangon erreicht, wie die Zeitung Global New Light heute berichtete. Die Flotte soll an der „Hafenphase“ der geplanten Übungen teilnehmen und danach weiter in See stechen.
Die Junta hat bereits angekündigt, dass vom 20. bis 24. Oktober maritime Sicherheitsübungen in den Gewässern der nördlichen Andamanensee stattfinden werden – mit scharfer Munition. Fischerboote und Flugzeuge wurden gewarnt, das Gebiet während der Manöver weiträumig zu meiden, da es zu potenziell gefährlichen Situationen kommen könnte. Es ist nicht das erste Mal, dass Myanmar und Russland in der Region gemeinsame Militärübungen durchführen; bereits im November 2023 hatten beide Länder ihre militärische Zusammenarbeit dort vertieft.
Russland ist einer der wichtigsten Verbündeten der myanmarischen Junta und liefert dem südostasiatischen Land nicht nur Waffen, sondern auch diplomatische Unterstützung. Während das Militärregime im Inland gegen zahlreiche bewaffnete Rebellengruppen kämpft, setzt es verstärkt auf russische Technologie. Analysten berichten, dass die Luftwaffe der Junta insbesondere bei Luftangriffen auf Kampfjets russischer Produktion zurückgreift, um Aufständische in den unzugänglichen Bergregionen des Landes zu bekämpfen.
Die gemeinsame militärische Präsenz in der Andamanensee sendet ein klares Signal über die engen Beziehungen zwischen Moskau und Naypyidaw und unterstreicht die geopolitische Rolle Russlands als bedeutender Akteur in Südostasien. Während die internationale Gemeinschaft die Junta zunehmend isoliert, zeigt sich Russland als verlässlicher Partner, der die umstrittene Regierung trotz der globalen Kritik unterstützt.
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