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Russische Hacker machen auf Weltreise – diesmal mit Zwischenstopp bei NATO-Häfen

Motorolla (CC0), Pixabay
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Westliche Geheimdienste haben eine neue Folge der beliebten Serie „GRU auf Tour“ enthüllt. Die Hauptrolle spielt – wenig überraschend – Einheit 26165 des russischen Militärgeheimdienstes GRU, die seit 2022 offenbar systematisch alles angreift, was bei der NATO irgendwie nach Logistik, Transport oder Datenkabel aussieht.

🎯 Angriffsziel: Alles, was fährt, fliegt oder Hilfsgüter liefert

Laut dem britischen National Cyber Security Centre (NCSC) standen diesmal nicht nur Verteidigungsministerien, sondern auch IT-Firmen, Luft- und Seehäfen, Logistikanbieter und vermutlich sogar das eine oder andere WLAN in einem NATO-Kartonlager auf der Zielliste.

Besonders beliebt: Organisationen, die an der Lieferung von Hilfsgütern an die Ukraine beteiligt sind – offenbar sah Moskau das als digitale Einladung zur Sabotage.

🛡️ Sicherheitswarnung im Geheimdienstton: „Multifaktor – jetzt!“

Das NCSC ließ verlauten, dass Technologie- und Logistikfirmen „unverzüglich“ handeln sollten – man möchte sagen: „Na, dann aber husch, husch!“

Empfohlene Maßnahmen:

  • Multifaktor-Authentifizierung (also: bitte kein „1234“ mehr fürs Firmenkonto)

  • Updates installieren, auch wenn’s nervt

  • Nicht jeden Link mit kyrillischem Betreff öffnen

🌍 Globale Schnitzeljagd: Wer war dabei?

Die Aufdeckung der GRU-Kampagne war offenbar ein internationales Gemeinschaftsprojekt – ein echtes „Best of NATO-Cyberabwehr“:

  • 🇬🇧 Großbritannien (NCSC/GCHQ)

  • 🇺🇸 USA (wahrscheinlich mit sehr, sehr vielen Servern)

  • 🇨🇿 Tschechien, 🇵🇱 Polen, 🇫🇷 Frankreich, 🇩🇪 Deutschland, 🇳🇱 Niederlande – und ja, auch 🇦🇺 Australien und 🇨🇦 Kanada.

  • Selbst 🇩🇰 Dänemark hat mitgehackt, vermutlich mit Kaffee und Butterkeksen.

🤖 Fazit: GRU bleibt busy – und die NATO sollte besser tippen als klicken

Die Enthüllung zeigt einmal mehr: Moskaus Hackertruppen schlafen nie – sie haben vermutlich nicht mal einen Feierabend. Stattdessen wird nach WLAN gesucht wie nach strategischem Einfluss, und dabei trifft es gerne mal einen Flughafen, ein IT-System oder das Lagerhaus mit humanitärer Hilfe für Kyjiw.

Die gute Nachricht: Man hat’s früh genug gemerkt. Die schlechte: Es passiert dauernd.

💡 Hinweis für Logistik-Chefs weltweit: Wenn Sie demnächst beim System-Login die Frage „Sind Sie ein NATO-Ziel?“ sehen, klicken Sie sicherheitshalber auf „Ja, aber mit Firewall.“

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