Der Krieg gegen den Iran wird für US-Präsident Donald Trump zunehmend auch zu einem innenpolitischen Problem – und zwar ausgerechnet in den eigenen Reihen. Auf der konservativen Großveranstaltung CPAC in Texas wurde deutlich: Die Unterstützung bröckelt, vor allem bei jüngeren Anhängern.
Während ältere Trump-Anhänger den militärischen Kurs weiterhin entschlossen verteidigen, wächst bei jüngeren Konservativen die Skepsis. Viele von ihnen hatten Trump gerade deshalb gewählt, weil er versprochen hatte, die USA aus internationalen Konflikten herauszuhalten.
Nun stellen sie unbequeme Fragen:
Wofür wird dieser Krieg eigentlich geführt? Und wie soll er enden?
„Ich sehe kein klares Ziel“, sagte ein junger Teilnehmer. Andere verwiesen auf steigende Lebenshaltungskosten, höhere Benzinpreise und die Belastung für amerikanische Familien.
Die klassische Trump-Basis bleibt zwar loyal. Für viele ist der Iran weiterhin eine Bedrohung, die militärisch gestoppt werden müsse. „Trump weiß, was er tut“, lautet das verbreitete Vertrauen.
Doch selbst unter diesen Unterstützern wächst ein leises Unbehagen: Wie lange dauert der Krieg noch? Und was kostet er am Ende?
Umfragen zeigen: Die Zustimmung innerhalb der Republikaner ist zwar hoch, aber weniger enthusiastisch als früher. Besonders auffällig ist der Altersunterschied – ein mögliches Warnsignal für die kommenden Midterm-Wahlen.
Denn gerade junge Wähler waren ein wichtiger Teil von Trumps Wahlerfolg 2024. Wenn deren Unterstützung nachlässt, könnte das politische Folgen haben.
Auch prominente Stimmen aus dem konservativen Lager warnen inzwischen vor einer Eskalation. Eine Ausweitung des Krieges – etwa durch Bodentruppen – könnte die USA wirtschaftlich schwächen und politisch isolieren.
Die zentrale Forderung wird lauter:
Trump muss einen Ausweg finden.
Noch steht die republikanische Basis hinter ihrem Präsidenten. Doch der Iran-Krieg wirkt wie ein Riss im Fundament: sichtbar, wachsend – und politisch gefährlich.
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