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Rezession

geralt (CC0), Pixabay
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Die Europäische Zentralbank (EZB) berät heute über die Zinsen und ein mögliches Nachjustieren ihres Notprogramms gegen die von der Coronavirus-Pandemie ausgelöste Rezession in der Euro-Zone. Das bisher auf 750 Mrd. Euro ausgelegte Programm mit dem Kürzel PEPP könnte um 500 Mrd. Euro aufgestockt werden, wie viele Ökonomen voraussagen.

Der Bedarf zur Ausweitung ergibt sich aus Sicht der Fachleute daraus, dass den Währungshütern ansonsten im Sommer die Munition ausgehen könnte, falls sie die Käufe im bisherigen Tempo fortsetzen. Das Programm soll aber bis mindestens Ende des Jahres laufen und könnte nun sogar verlängert werden.

Die Währungshüter selbst haben bereits signalisiert, dass sie nachjustieren wollen. Die EZB sei „voll und ganz bereit“, die Wirtschaft notfalls durch eine Erhöhung des PEPP-Programms zu unterstützen, heißt es in den Protokollen der jüngsten Zinssitzung.

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