Profi-Fussballvereine müssen sich an Polizeikosten beteiligen bei hochrisiko Spielen-der „Sicherheitseuro“ soll kommen

Ein ganz klares ja. Jeder Profifussballverein sollte sich an den Kosten bei Hochrisikospielen beteiligen müssen. Es kann nicht sein, dass die Steuerzahler das immer alleine die Kosten bezahlen müssen. Jedes Jahr gibt es einen Kalender darüber, wann welcher Verein gegen welchen anderen Verein spielt.

Da kann man auch die dann bekannten Hochrisikospiele erkennen. Das können die jeweiligen zuständigen Polizeibeamten sicherlich auch schon gut einschätzen – ist gäbe also genügend Zeit für die Vereine, entsprechende veränderte Tickets noch drucken zu können.

Bei diesen Spielen sollte der ausrichtende Verein verpflichtet werden, einen Betrag von zwei Euro als Sicherheitskostenzuschlag zum normalen Ticketpreis zu erheben. Die Einnahmen sollten dann die Kostenbeteiligung der Vereine an den Mehrkosten zur Absicherung des Spieles darstellen. So wären die Kosten für den jeweiligen Verein neutral. Nochmals, KEINER will, dass die Vereine die Gesamtkosten übernehmen. Es kann aber keinen „Vollkaskoschutz ohne Selbstbeteiligung“ geben.

Herrmann Winkler von der CDU Sachsen müsste sich dann also keine Sorgen mehr darum machen, dass kleine Vereine hier in Existenznot geraten könnten. Immer zu sagen, „der Steuerzahler bezahlt das“, ist sicherlich nicht mehr zeitgerecht. Allerdings macht man sich so natürlich beliebt, gell, Herr Winkler?

Natürlich, sehr geehrter Herr Winkler, könnte man die Sicherheitskostenabgabe auch staffeln. Zum Beispiel in der dritten Liga 1 Euro, in der zweiten Liga 2 Euro und in der Bundesliga dann 2,50 Euro je Besucher. Ich wüsste nicht, was es an solch einer Regelung zu bemängeln geben könnte.

Trotzdem, Hermann Winkler von der Sachsen-CDU will natürlich im nächsten Jahr wiedergewählt werden mit seiner Partei, da fängt man jetzt schon an „Geschenke zu verteilen“. Außerdem macht es sich immer gut, „zu den Kleinen zu halten“. Bei Hermann Winkler jedoch müssen die kleinen Vereine leider dafür herhalten, um den großen Vereinen Kosten zu ersparen. Sie schmeißt Hermann Winkler ohne jegliche Not ins „Diskussionsfeuer“, um den großen Vereinen zu helfen.

Warum Herr Winkler? Ist das nicht eine perfide Diskussion? Natürlich will kein Bundesland einen kleinen Fussballverein „kaputtmachen“. Das wissen Sie selber doch genau. Es geht um die Profi-Vereine. Warum führen sie diese Diskussion nicht, Herr Winkler? Na, vielleicht gibt es dann keine Ehrenkarten mehr für RB Leipzig Spiele oder Dynamo Dresden. Wer weiß.

Denken sie doch über meinen praktikablen Vorschlag mal nach.

Eine Antwort

  1. Drehscheibe 22. Februar 2018

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