Startseite Allgemeines Postecoglou raus – Nottingham feuert Trainer schneller als Chelsea Tore schießen kann
Allgemeines

Postecoglou raus – Nottingham feuert Trainer schneller als Chelsea Tore schießen kann

Gift_Vibe (CC0), Pixabay
Teilen

Da hat selbst die Stadionuhr noch nicht ganz zu Ende getickt, da war Ange Postecoglou schon wieder Geschichte: Nur 19 Minuten nach der 0:3-Heimpleite gegen Chelsea hat Nottingham Forest den Australier wieder vor die Tür gesetzt – und zwar so schnell, dass man sich fragt, ob die Kündigung schon während der zweiten Halbzeit vorbereitet wurde.

39 Tage im Amt. Acht sieglose Spiele. Ein klarer Fall von: „Danke, reicht!“

In einem knapperen Statement als ein Espresso-Shot verkündete der Club:
„Ange Postecoglou wurde mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben als Cheftrainer entbunden.“
Weitere Kommentare? Fehlanzeige. Nottingham schweigt – und Postecoglou kann seine Trainerjacke direkt wieder zurück in den Koffer werfen.

Vom Europa-League-Held zum Einweg-Coach

Noch vor wenigen Monaten hatte Postecoglou mit Tottenham die Europa League gewonnen, jetzt endet sein nächstes Abenteuer schneller als ein TikTok-Video. Der 60-Jährige war erst am 9. September mit viel Tamtam präsentiert worden – inklusive feierlichem Händedruck, Kameralächeln und der Hoffnung, Nottingham irgendwie wieder konkurrenzfähig zu machen.

Stattdessen: Null Glanz, null Punkte, null Geduld.
Vielleicht war der Plan: Erst Europa, dann Forest, dann… Forsthaus Falkenau?

Die Trainerbank: Drehtür statt Dauerposten

Postecoglou ist übrigens bereits der zweite Trainer, der Nottingham diese Saison „verlässt“ – wobei „verlassen“ hier eher klingt wie: „mit sanftem Tritt in Richtung Ausgang“. Zuvor musste schon Nuno Espírito Santo die Segel streichen – mittlerweile schippert er bei West Ham durchs Premier-League-Gewässer.

Bei Nottingham scheint aktuell nicht der Gegner das größte Problem, sondern der eigene Geduldsfaden. Ob es nächste Woche schon den dritten Trainer gibt? Man weiß es nicht. Aber: Bewerbungen werden offenbar im 24-Stunden-Takt gesichtet.

Kurz aus der Liga: Drama und Haaland

Ach ja – Fußball wurde auch gespielt:

  • Crystal Palace rettete sich in der 97. Minute mit einem Mateta-Elfer zum 3:3 gegen Bournemouth. Mateta erzielte drei Tore – und hätte fast noch das 4:3 gemacht. Vielleicht wollte er aber auch einfach nicht übertreiben.

  • Manchester City? Haaland. Zwei Tore gegen Everton. 2:0. Der Norweger trifft wie andere Leute Kaffee trinken: regelmäßig, schwarz und gnadenlos.


Fazit:
Postecoglou darf zurück in den Flieger nach Australien – oder Tottenham, wo man sich fragt, ob’s nicht doch ein Fehler war, ihn gehen zu lassen. Und Nottingham? Wartet auf den nächsten Heilsbringer. Oder wenigstens auf das nächste Unentschieden.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

Harry Kane und die große Country-Musik-Krise

Andere Fußballstars feiern nach einem WM-Sieg bis in die frühen Morgenstunden. Harry...

Allgemeines

Red Bull Leipzig das Image ist erstmal am Arsch

Das ist aktuell tatsächlich eine Sichtweise, die man unter vielen Fans von...

Allgemeines

Private Altersvorsorge 2027: Die große Pro-und-Contra-Debatte

Die Bundesregierung hat die größte Reform der privaten Altersvorsorge seit Einführung der...