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POC legt nach – Hat das Fass POC noch einen Boden?

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Es soll wohl ein neues Schreiben an die Anleger geben, zumindest hat man uns eines dieser Schreiben in die Redaktion zugespielt. Hier zu Ihrer Kenntnisnahme und zu einer möglichen Kommentierung.

POClegtnach

6 Kommentare

  • Mene ganz persönliche Meinung als POC2-Anleger, der seit langem vergeblich versucht, die Installation eines handlungsfähigen Anlegerbeirates auf die Tagesordnung einer GV zu setzen (eine detaillierte Ergänzung des Gesellschaftsvertrages liegt Frau Galba als Beschussantrag vor) und aktiv versucht, aus diversen Quellen Informationen zu sammeln: Wir haben es hier mit einem kaum zu durchdringenden Netzwerk aus Initiator, Treuhänder, Teilen des Vertriebs und einigen Vertretern der kanadischen Einheiten zu tun, die ausschließlich ihren eigenen Vorteil im Sinn haben. Ich nenne es Kapitalanlagebetrug nach Lehrbuch. Alles, was ich bisher weiß, deutet darauf hin.

    Nicht einmal die Behauptung, die kanadische Bank hätte die Kredite fällig gestellt, ist (in dieser Absolutheit) unzweifelhaft. Obwohl es seitens der GF keinerlei aussagekräftige Informationen geschweige denn Belege für die Behauptungen gibt, hat meines Wissens bereits rund 40 % des gutgläubigen und von den Vermittlern im Stich gelassenen Kapitals die Ausschüttungen zurück gezahlt. Die Appel-„Analyse“, die ja selbst nur Behauptungen der GF wiedergibt, erscheint mir wie ein gut bezahltes Gefälligkeitsgutachten, das ebenso wie die a.o. GV im September einzig dazu dienen soll, noch mehr Anleger zur Rückzahlung der Ausschüttungen zu bewegen. Dabei ist selbst diese Forderung inhaltlich falsch! Dient das Geld am Ende wirklich der Darlehenstilgung oder werden damit die mangels Liquidität offenen Vergütungen von Frau Galba und den Kanadiern bezahlt? Der Preisverfall an den Öl- und Gasmärkten und die sich daraus ergebenden Probleme sind unbestritten – aber Krisenmanagement und Sanierungsbemühungen sehen anders aus.

    Außerdem: Aufgrund der Null-Info-Politik der Verantwortlichen ist nun eine Armada von sogenannten Anlegerschutzanwälten dabei, die Fonds mit einer Flut von Klagen zu überziehen und ihnen damit den Rest zu geben. Auch hier werden wieder nur die Anwälte profitieren, für die meisten Anleger wird nichts zu holen sein – bei wem auch bei 300 Mio. € Kommanditkapital.

    Für mich ist dies ein Fall, der in einer Reihe mit Herrn Recker (Dubai Fonds), Herrn Hartwieg (Dima24) oder S&K steht.

  • Es mutet schon sehr dubios an, wenn Frau Galba Informationen niemals direkt an die Betroffenen gibt, sondern km-i bzw. Hr.Appel bei der Verbreitung vorschiebt (und dafür auch noch weitere Anlegergelder verbrennt).
    Da man ja weiß, daß man Frau Galba nicht über den Weg trauen darf, ergeben sich schon drängende Fragen:
    Was steckt hinter dieser Taktik?
    Hat Frau Galba Angst für die kolportierten Informationen haftbar gemacht zu werden, falls diese nicht stimmen?

    Das Vorgehen läßt schon sehr sehr tief blicken !

    • Es ist doch viel interessanter, was das für Informationen sind. K-mi beruft sich auf ein Telefonat mit Nakamura, was die täglich geförderte Menge Öl angeht. Herr Appel hat einen Kontoauszug von einem ganzen Monat gesehen.
      Aussagekräftige Infos sind etwas anderes. Auch diese Analysten, die da von Frau Galba benutzt werden, bekommen nur 0,0001% an „Infos“. Gerade so viel, dass die daraus ihre „Alles ist gut Theorie“ ableiten können.

      • Schlimmer noch: anstatt „Alles-ist-gut“ heißt es neuerdings „Ich-will-noch-mehr-Kohle“. ;)
        Und diese „Anal“ysten machen sich dabei wiederum zum Büttel.

        Weshalb macht das Frau Galba nicht selbst? Die Beantwortung dieser Frage dürfte eine Menge Sprengkraft haben.

  • Alleine dieses Schreiben zeigt doch aus welchem Holz diese Herrschaften geschnitzt sind. Im ganzen Leben würde sich kein Darlehensnehmer erdreisten, seiner Bank ein solches Schreiben zu senden. Keine Information, kein Businessplan (aber wahrscheinlich gibt es gar keinen) oder ein sonstiger Grund warum Geld gezahlt werden sollte.

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