Das nennt man wohl eine Punktlandung der anderen Art: In Norwegen hat ein 135 Meter langes Containerschiff seine Reise mit einem ungeplanten Stopp in einem Vorgarten beendet – nur wenige Meter vom nächsten Wohnzimmerfenster entfernt. Der Grund? Der Steuermann hatte offenbar eine kleine Power-Nap eingelegt.
„Nur eine Person war zu dem Zeitpunkt auf der Brücke“, berichtet die Nachrichtenagentur NTB. „Und die hat den Kurs beim Einlaufen in den Trondheimsfjord einfach nicht geändert – wahrscheinlich, weil sie gerade die Augen zu hatte.“ Laut Polizeiangaben bestätigten mehrere Crewmitglieder, dass der Steuermann eingeschlafen war. Ob er dabei wenigstens vom Kapitänspatent geträumt hat, ist nicht überliefert.
Die „NCL Salten“ rauschte jedenfalls zielsicher durch die norwegische Fjordlandschaft und parkte am Ende direkt neben einem Wohnhaus ein – so akkurat, dass man meinen könnte, es handle sich um einen neuen Lieferservice mit „Haus-an-Haus“-Garantie.
Versuche, das Schiff wieder ins Wasser zu bringen, blieben bislang erfolglos. Der Hausbesitzer steht derweil staunend zwischen Rosenbeet und Bugspitze – und fragt sich wohl, ob er jetzt Hafengebühren verlangen darf.
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