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Nissan und Honda: Geplante Mega-Fusion vor dem Aus?

PaliGraficas (CC0), Pixabay
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Die geplante Fusion zwischen Nissan und Honda, die eines der weltweit größten Automobilunternehmen hätte schaffen können, steht offenbar auf der Kippe. Laut Berichten der japanischen Nachrichtenagenturen Kyodo News und Nikkei will Nissan die Gespräche mit dem größeren Rivalen abbrechen.

Offizielle Reaktion von Nissan

In einer Stellungnahme auf seiner Website reagierte Nissan auf die Medienberichte und stellte klar, dass das Unternehmen die Aufkündigung der Fusionsgespräche nicht offiziell bestätigt habe.

„Auf Grundlage des am 23. Dezember unterzeichneten Memorandums befinden sich Honda und unser Unternehmen weiterhin in Verhandlungen“, erklärte Nissan. Eine endgültige Entscheidung werde voraussichtlich Mitte Februar getroffen und bekannt gegeben.

Hintergründe der möglichen Absage

Die Fusion sollte Nissan und Honda helfen, ihre Position gegen die wachsende Konkurrenz aus China zu stärken. Durch den Zusammenschluss wäre der drittgrößte Automobilkonzern der Welt entstanden, hinter Toyota und Volkswagen.

Laut Kyodo News hat Honda kürzlich geprüft, ob Nissan als Tochterunternehmen in den Konzern integriert werden könnte. Diese Idee stieß jedoch auf heftigen Widerstand innerhalb Nissans.

Ein entscheidender Faktor: Honda soll Zweifel daran haben, dass Nissans Restrukturierungsplan erfolgreich ist. Offenbar konnte Nissan nicht überzeugen, dass das Unternehmen finanziell stabil genug für eine Fusion ist.

Auch Mitsubishi war involviert

Neben Nissan und Honda sollte auch Mitsubishi an der Fusion beteiligt sein. Mitsubishi ist bereits Teil einer Allianz mit Nissan und hätte durch den Zusammenschluss ebenfalls von einem größeren Netzwerk und mehr Ressourcen profitiert.

Nissans schwierige Lage

Nissan kämpft seit dem Bruch seiner Allianz mit Renault mit finanziellen Problemen. Die geplante Fusion mit Honda sollte dem Unternehmen den dringend benötigten Neustart ermöglichen.

Ob die Gespräche tatsächlich beendet werden oder ob noch eine Einigung möglich ist, bleibt abzuwarten. Eine endgültige Entscheidung wird Mitte Februar erwartet.

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