Diamanten weg – Krone gefallen: Gauner machen Beute im Louvre und hinterlassen Fragen
Von Glanz, Gloria und Gier: Der Louvre ist um acht funkelnde Schätze ärmer – und Frankreichs Sicherheitsapparat um eine Peinlichkeit reicher.
Paris – Sonntagmorgen. Während die meisten Menschen ihren Croissant kauen, machen sich ein paar besonders schlaue Jungs an eine ganz andere Art von Frühstück: französische Kronjuwelen.
In einem Coup, der an Hollywood erinnert (nur ohne George Clooney), stiegen Profidiebe in nur sieben Minuten in die berühmte Apollo-Galerie des Louvre ein, griffen sich acht wertvolle Schmuckstücke aus der kaiserlichen Vitrine – und verschwanden so elegant wie ein Baguette beim Picknick.
🎩 Unter den gestohlenen Kostbarkeiten:
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Die Brosche der Kaiserin Eugénie (Diamant-Schleife mit Glamour-Garantie)
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Eine Krone von Marie-Amélie (leider fallen gelassen – ups!)
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Diademe, Halsketten und Ohrringe mit historischen Echos von Napoleon, Kaiserin Marie-Louise & Co.
🛠️ Der Raubzug: Clever, dreist – und leider effektiv
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Ein Lastwagen mit Hebebühne (die Deluxe-Version des Einbrecher-Leiters) fuhr einfach vor.
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Die Gang hob sich diskret zum Fenster, sägte sich mit einer Trennscheibe hinein – et voilà!
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Zielstrebig wurden zwei Vitrinen geplündert – offenbar gezielt ausgesucht.
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Danach: Abgang mit Stil – fast. Eine Krone fiel aus dem Fluchtauto. Hoppla.
🔔 Sicherheit? Joa. Irgendwie.
Laut Kulturministerium: Alarme funktionierten, Personal tat „alles nach Protokoll“, ein aufmerksamer Mitarbeiter verhinderte sogar, dass die Gauner den Fluchtwagen abfackelten.
Aber ehrlich: Wenn Diebe in sieben Minuten Schmuck klauen können, den man sonst nur mit weißen Handschuhen anfassen darf, stellt sich die Frage: Wer bewacht da eigentlich was?
💰 Warum keine Gemälde?
Weil die keiner auf eBay verkaufen kann. Juwelen aber? Kann man klein schneiden, umschmelzen, anonym verscherbeln – perfekt für den Schwarzmarkt. Und: Wer erkennt schon die Brosche von Eugénie beim Pfandleiher?
🚨 Louvre: Ein Fall für die Peinlichkeitsabteilung
Es ist der schlimmste Raub seit dem Mona-Lisa-Diebstahl 1911, damals von einem patriotischen Italiener mit Mantel und Mut. Die Mona Lisa kam zurück.
Die Juwelen? Wohl eher nicht.
Denn der heutige Raub hat einen modernen Touch – organisierte Kriminalität, Auftragsdiebstahl, professioneller Wiederverkauf.
🇫🇷 Fazit mit Augenzwinkern:
Frankreich ist nicht nur das Land des guten Essens, sondern offenbar auch des guten Raubens.
Ob die Polizei die Bande erwischt? Wer weiß. Vielleicht hilft es ja, künftig Kronjuwelen nicht mehr am Fensterplatz auszustellen.
Bis dahin gilt: Bitte nicht anfassen – könnte geklaut sein.
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