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Neue Umfrage: Trumps Zustimmungswerte sinken – Mehrheit der US-Bürger lehnt Einwanderungspolitik ab

MIH83 (CC0), Pixabay
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Die Zustimmung zu den Einwanderungs- und Abschiebepolitiken von US-Präsident Donald Trump ist in einer neuen Umfrage des Senders CBS/YouGov deutlich gesunken. Nur noch 42 % der Befragten bewerten Trumps Arbeit insgesamt positiv – ein Rückgang von drei Prozentpunkten gegenüber Juni und sogar fünf Punkten seit April. 58 % lehnen seine Amtsführung ab.

Auffällig ist dabei die zunehmende Unzufriedenheit mit Trumps harter Einwanderungspolitik:

  • 56 % der Befragten missbilligen seine Maßnahmen zur Abschiebung und zum Umgang mit Migranten.

  • Nur noch 44 % sprechen sich für seine Migrationspolitik aus – ein Rückgang von zehn Prozentpunkten seit Februar.

  • Speziell die Massenabschiebungen, eines der zentralen Themen seiner zweiten Amtszeit, verlieren an Rückhalt: Nur noch 49 % befürworten sie – im Februar waren es noch 59 %.

Der Zuspruch kommt vor allem aus dem konservativen Lager:

  • 91 % der Republikaner unterstützen Trumps Deportationspläne.

  • Bei Demokraten liegt die Zustimmung bei lediglich 14 %, während 86 % dagegen sind.

  • Auch bei Unabhängigen überwiegt die Ablehnung mit 59 % deutlich gegenüber 41 % Zustimmung.

Ähnlich sieht es bei der Nutzung von Haftanstalten für Migranten aus:

  • 58 % lehnen diese ab,

  • nur 42 % befürworten sie.

  • Auch hier ist die Unterstützung parteipolitisch klar gespalten: 85 % der Republikaner sind dafür, nur 15 % der Demokraten.

Ein zentrales Ergebnis der Umfrage: Einwanderung ist derzeit das wichtigste Thema für die politische Meinungsbildung der Wähler – wichtiger noch als Inflation oder Wirtschaft. 61 % der Befragten gaben an, dass Trumps Einwanderungspolitik „eine sehr große Rolle“ für ihre politische Meinung spiele.

Die Umfrage wurde zwischen dem 16. und 18. Juli unter 2.343 Erwachsenen durchgeführt. Die Fehlertoleranz liegt bei ±2,5 Prozentpunkten.

Trotz eines harten Kurses in Migrationsfragen und massiver Präsenz in der öffentlichen Debatte zeigen die aktuellen Zahlen: Trumps Abschottungspolitik verliert zunehmend Rückhalt – vor allem außerhalb seiner Stammwählerschaft.

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