Die Streitigkeiten nach der vermeintlichen Beilegung des Namensstreits mit Mazedonien weiten sich in Griechenland aus. Nachdem die konservative Opposition im Parlament einen Misstrauensantrag gegen den linkspopulistischen Premier Alexis Tsipras eingebracht hatte, forderte ein Abgeordneter der rechtsextremen Goldenen Morgenröte in einer Rede sogar ein Einschreiten des Militärs.
Dieses sollte sowohl Tsipras als auch Verteidigungsminister Panos Kammenos und Staatspräsidenten Prokopis Pavlopoulos festnehmen, erklärte Konstantinos Barbarousis von der Goldenen Morgenröte, weil sie dem Kompromiss mit dem Nachbarland zugestimmt hätten, sich künftig „Republik Nord-Mazedonien“ zu nennen. Regierungsvertreter sahen darin einen Aufruf zum Militärputsch und forderten strenge Konsequenzen.
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