Nichts sagt „bayerische Gemütlichkeit“ so sehr wie 3.000 gestrandete Passagiere auf Feldbetten. Am Donnerstagabend gegen 22.30 Uhr hieß es am Flughafen München plötzlich: „Bitte bleiben Sie am Boden“ – und zwar alle, weil ein paar Spaßvögel mit Drohnen über den Startbahnen herumgeflogen sind.
Die Bundespolizei bestätigte zwar, dass Drohnen gesehen wurden, aber wie bei jedem schlechten Krimi: Weder die Geräte noch die Piloten ließen sich dingfest machen. Man kennt das – irgendwo im Dunkeln blinken ein paar Lichter, und schwupps, 17 Flüge bleiben stehen, 15 weitere müssen nach Stuttgart, Wien oder Frankfurt ausweichen.
Die Leidtragenden: 3.000 Menschen, die statt Brezn und Hendl im Festzelt plötzlich Snacks aus der Flughafen-Kantine bekamen. Immerhin: Wasser, Kekse und Feldbetten wurden großzügig verteilt – fast wie All-inclusive, nur ohne Urlaub.
Besonders pikant: Das Ganze passiert pünktlich zum Endspurt des Oktoberfests. Während also in den Zelten die Maßkrüge klirrten, klirrten im Terminal höchstens die Plastikbecher vom Automatenkaffee.
Ergebnis: Niemand weiß, wer die Drohnen gesteuert hat, aber sicher ist – der Frust über die gesperrten Startbahnen war mindestens so groß wie der Wiesn-Kater am nächsten Morgen.
👉 Vielleicht sollte München fürs nächste Jahr nicht nur mehr Bierzelte, sondern auch eine eigene „Drohnenwache“ einplanen. 🍺✈️🛑
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