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ChristopherPluta (CC0), Pixabay
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Eine Woche nach dem verheerenden Angriff der Hamas auf Israel hat die israelische Armee gestern einen „integrierten und koordinierten Angriff aus der Luft, vom Meer und dem Land“ angekündigt. Die Vorbereitungen stünden vor dem Abschluss, hieß es. Hunderttausende Bewohnerinnen und Bewohner des Gazastreifens flohen bereits in den Süden des Küstengebiets. Ein von der israelischen Armee angekündigtes Zeitfenster für die Flucht hatte sich am Nachmittag geschlossen. Laut Armee sollen die Menschen aber noch mehr Zeit bekommen, um den Norden zu verlassen.

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Die USA verstärken nach dem Großangriff der radikalislamischen Hamas auf Israel ihre Militärpräsenz in der Konfliktregion.Washington entsende einen zweiten Flugzeugträger ins östliche Mittelmeer, „um von feindlichen Handlungen gegen Israel oder jeglichen Versuchen einer Ausweitung dieses Krieges“ abzuschrecken, erklärte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin gestern. Laut Pentagon wird sich die „USS Eisenhower“ dem bereits zuvor in die Region verlegten Flugzeugträger „USS Gerald R. Ford“ anschließen.

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Der Hamas-Anführer Hamas-Chef Ismail Hanija hat sich mit dem iranischen Außenminister Hossein Amirabdollahian getroffen. Das berichtete der Fernsehsender al-Jazeera gestern Abend. Das Treffen soll in Doha, der Hauptstadt von Katar, stattgefunden haben.Das Golfemirat Katar gehört seit etwa 15 Jahren zu den wichtigsten Unterstützern der Hamas. Das reiche Emirat greift der islamistischen Bewegung vor allem politisch unter die Arme und leistet finanzielle Hilfe, etwa beim Wiederaufbau von Infrastruktur nach israelischen Angriffen. Hanija selbst lebt in Katar, wo auch die Auslandsorganisation der Hamas beheimatet ist.

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Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben im Gazastreifen mehrere Leichen von Geiseln entdeckt. Im Gebiet des Gazastreifens seien die Leichen von Israelis gefunden worden, die von Kämpfern der Hamas in das Palästinensergebiet verschleppt worden waren, sagte Armeesprecher Peter Lerner gestern.Laut Lerner wurden die toten Geiseln bei örtlich begrenzten Einsätzen des israelischen Militärs im Norden des Gazastreifens entdeckt. Bei dem Hamas-Überraschungsangriff auf Südisrael vor einer Woche waren etwa 120 Menschen in den Gazastreifen entführt worden.

 

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