Allgemeines

Moin

ChristopherPluta (CC0), Pixabay
Teilen

Die Ukraine will nach Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj stärker gegen die russische Rüstungsindustrie vorgehen. Bei einer Beratung mit seiner Militärführung habe es einen Bericht zur Lage in Russlands militärisch-industriellem Komplex gegeben. „Wir können deutlich erkennen, in welchen Bereichen der Druck auf Russland verstärkt werden muss, um zu verhindern, dass die terroristischen Fähigkeiten wachsen“, sagte der Präsident gestern Abend in seiner Videoansprache.Ausländische Sanktionen gegen die russische Rüstungsbranche seien nicht genug. „Es wird mehr eigene, ukrainische Maßnahmen gegen den terroristischen Staat geben“, sagte Selenskyj. „Solange Russlands Aggression anhält, muss Russland seine Verluste spüren.“ Einzelheiten nannte er nicht. Bisher gab es aber bereits einige ukrainische Drohnenangriff auf Rüstungsunternehmen und Zulieferer auf russischem Boden.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Die Ukraine hat nach eigenen Angaben den Admiral der russischen Schwarzmeer-Flotte und Dutzende weitere Offiziere mit dem Raketenangriff auf Sewastopol letzte Woche getötet. Moskau schwieg tagelang, nun zeigt es ein Video, das Admiral Viktor Sokolow lebend zeigen soll. Unabhängig von Sokolows Schicksal ist klar: Kiew hat die Angriffe auf die Krim stark intensiviert. Dabei hat sie aber weniger die Halbinsel selbst im Blick, vielmehr zwei strategische Ziele.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Im Skandal um die Ehrung eines ukrainischen SS-Veteranen hat der kanadische Parlamentspräsident Anthony Rota gestern seinen Rücktritt erklärt. Er habe mit der Einladung des 98-Jährigen zur Parlamentsrede des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj einen „Fehler“ gemacht, so Rota in einer Sitzung des Unterhauses in Kanada. Rota hatte den 98-jährigen ukrainisch-kanadischen Veteranen Jaroslaw Hunka nicht nur eingeladen, sondern auch als „Helden“ bezeichnet, woraufhin dieser zweimal stehenden Applaus der Abgeordneten erhielt.Im Anschluss an die Rede stellte sich heraus, dass der in Rotas Wahlkreis lebende Hunka während des Zweiten Weltkriegs in der NS-Verbrechertruppe Waffen-SS gedient hatte. Die Affäre war Wasser auf die Mühlen Russlands, das seinen völkerrechtswidrigen Eroberungskrieg in der Ukraine als Operation zur „Entnazifizierung“ des Nachbarlandes darzustellen versucht.

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Bei der Explosion eines Treibstofflagers in der Kaukasus-Region Bergkarabach sind am Montag Medienberichten zufolge 125 Menschen ums Leben gekommen. Die Nachrichtenagentur Interfax Aserbaidschan berief sich heute auf das armenische Gesundheitsministerium. Die Leichen seien nach Armenien gebracht worden, hieß es weiter.Die Behörden in Bergkarabach korrigierten indes die Zahl der nachweislich Getöteten von 20 auf 68. Wie die Regierung der selbst ernannten Republik mitteilte, wurden zudem 290 Menschen verletzt, 105 werden noch vermisst. Die Ursache der Explosion war weiter unklar.

 

 

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

Ist unsere Gasversorgung noch sicher?

Ach, wie beruhigend — unsere Energieversorgung ist ja schließlich in den besten...

Allgemeines

ChatGPT sagt auf die Frage was weist Du über die TGI AG in Vaduz?

Zur TGI AG mit Sitz in Vaduz (Liechtenstein) gibt es einige Punkte,...

Allgemeines

Miley Cyrus bringt „Hannah Montana“ zurück – inspiriert von Dolly Parton

Das Comeback von „Hannah Montana“ könnte einer anderen berühmten Blondine zu verdanken...

Allgemeines

Hypothekenzinsen steigen auf Drei-Monats-Hoch – Nahostkrieg schürt Inflationssorgen

Der Krieg im Iran wirkt sich zunehmend auf den US-Immobilienmarkt aus: Die...