Allgemeines

Moin

Free-Photos (CC0), Pixabay
Teilen

Vor dem Gebäude, in dem das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ einst seine Redaktionsräume hatte, sind gestern zwei Journalisten bei einer Messerattacke verletzt worden. Die Anti-Terror-Fahnder übernahmen die Ermittlungen. Die Polizei nahm zwei Verdächtige fest. Innenminister Gerald Darmanin sprach am Abend von einem „islamistischen Terrorakt“.

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Außergewöhnliche Bitte für einen zu Haft verurteilten Teenager: Der Direktor der Gedenkstätte des ehemaligen deutschen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau, Piotr Cywinski, hat in einem Brief an den Präsidenten Nigerias um Gnade für einen Jugendlichen gebeten. Der 13-Jährige war im August im nigerianischen Bundesstaat Kano wegen Blasphemie zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Er soll im Streit mit einem Freund Gott beleidigt haben.

„Egal, was er gesagt hat: Er kann in seinem Alter nicht behandelt werden, als sei er voll bewusst und verantwortlich“, schrieb Cywinski an Nigerias Präsidenten Muhammadu Buhari. Als Direktor der Gedenkstätte des deutschen Konzentrationslagers, wo Kinder inhaftiert und ermordet wurden, könne er angesichts dieses „die Menschheit beschämenden Urteils“ nicht gleichgültig bleiben. Der Bub solle nicht um seine Jugend, seine Chancen und seine Bildung gebracht werden.

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Das deutsche Rettungsschiff „Alan Kurdi“ hat 125 Bootsmigrantinnen und -migranten in den Hafen der italienischen Stadt Olbia auf Sardinien gebracht. Das berichtete die deutsche Betreiberorganisation Sea-Eye gestern. Am Abend hätten die Menschen, die im Mittelmeer aus Seenot geborgen worden waren, von Bord gehen dürfen, sagte Gorden Isler, Vorsitzender von Sea-Eye. Zuvor hatte das italienische Innenministerium nach tagelangem Zögern die Genehmigung zum Einlaufen gegeben.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat sich in einem Krankenhaus in Sao Paulo einer Nierenstein-OP unterzogen. Der minimalinvasive Eingriff habe eineinhalb Stunden gedauert und sei ohne Komplikationen verlaufen, teilte das Präsidialamt mit. Der Nierenstein sei vollständig entfernt worden, Bolsonaro sei stabil und er habe keine Schmerzen.

Der 65-jährige Präsident war gestern ins Albert-Einstein-Krankenhaus in Sao Paulo eingeliefert worden. Brasilianischen Medienberichten zufolge kann er wahrscheinlich schon ab kommender Woche wieder arbeiten.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

Kritische Analyse des Jahresabschlusses 2023 der OAB Osnabrücker Anlagen- und Beteiligungs-AG aus Sicht eines Anlegers

Die „OAB Osnabrücker Anlagen- und Beteiligungs-AG“, mit Sitz in Hamburg, hat ihren...

Allgemeines

Interview mit Rechtsanwalt Niklas Linnemann: Was tun bei BaFin-Warnungen zu wefi.co und revaloninvest.de?

Frage: Herr Linnemann, die BaFin hat aktuell vor zwei Websites gewarnt: wefi.co...

Allgemeines

Achtung: Betrugsversuche im Namen des Bundeszentralamtes für Steuern

Immer wieder versuchen Betrüger, durch gefälschte E-Mails, Briefe oder SMS an persönliche...

Allgemeines

Frankreich: Haushaltsstreit beigelegt – Regierung übersteht Misstrauensvoten

Nach monatelanger politischer Auseinandersetzung hat Frankreichs Regierung den Haushalt für das laufende...