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ChristopherPluta (CC0), Pixabay
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Die selbst ernannte Atommacht Nordkorea hat nach Angaben des südkoreanischen Militärs erneut eine ballistische Rakete abgefeuert. Die Rakete sei in Richtung des Meers zwischen der koreanischen Halbinsel und Japan geflogen, teilte der Generalstab in Seoul heute mit. Weitere Details wurden zunächst nicht genannt.

UN-Beschlüsse untersagen dem weithin isolierten Land jegliche Starts von ballistischen Raketen. Diese können je nach Bauart mit einem Atomsprengkopf versehen werden.

Nordkorea hatte am Montag die USA vor der Entsendung eines atomgetriebenen U-Boots mit ballistischen Raketen nach Südkorea gewarnt und indirekt mit dem Abschuss amerikanischer Aufklärungsflugzeuge gedroht.

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Millionen Menschen im Nordwesten Syriens sind nach einem Veto im UNO-Sicherheitsrat vorerst von humanitärer Hilfe abgeschnitten. Nach monatelangen Verhandlungen im mächtigsten UNO-Gremium legte Russland gestern ein Veto gegen die Verlängerung einer Resolution zur weiteren Öffnung des wichtigen  Unterdessen scheiterte auch ein Gegenentwurf Moskaus, der eine Verlängerung um sechs Monate vorgesehen hätte. Der Sicherheitsrat muss nun einen neuen Kompromiss aushandeln.

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Elf westliche Staaten haben nach übereinstimmenden Angaben eine Koalition zur Ausbildung ukrainischer Piloten an F-16-Kampfjets gebildet. „Es ist offiziell“, schrieb der ukrainische Verteidigungsminister Olexij Resnikow gestern auf Twitter.

Die Staaten hätten ein „Memorandum“ mit Kiew unterschrieben. Dem dänischen Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen zufolge soll die Ausbildung der Piloten in seinem Land im August beginnen, erste Ergebnisse seien „hoffentlich“ Anfang 2024 ersichtlich.

Resnikow äußerte die Hoffnung, dass ukrainische Piloten in einem halben Jahr bereit seien, mit F-16-Jets zu fliegen. Der niederländischen Verteidigungsministerin Kajsa Ollongren zufolge soll das Ausbildungszentrum für die Piloten mittelfristig in Rumänien aufgebaut werden.

Laut Resnikows Tweet gehören zur Koalition Kanada und zehn europäische Staaten: Neben Großbritannien und Norwegen sind das demnach die EU-Mitgliedsstaaten Belgien, Dänemark, Luxemburg, die Niederlande, Polen, Portugal, Rumänien und Schweden.

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Die NATO-Mitglieder haben bei ihrem Gipfeltreffen in Litauen auch über den Umgang mit China beraten. China sei kein Gegner, und man müsse den Kontakt aufrechterhalten, sagte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg nach den Gesprächen gestern in Vilnius. Aber Pekings zunehmend forsches Auftreten beeinträchtige auch die Sicherheit des Verteidigungsbündnisses.

 

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