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Die Europäische Zentralbank (EZB) erhöht angesichts der Rekordinflation erstmals seit elf Jahren die Zinsen im Euro-Raum. Der Leitzins steigt kräftig von null auf 0,50 Prozent, der Negativzins von minus 0,50 Prozent für geparkte Gelder von Geschäftsbanken entfällt, wie die EZB heute in Frankfurt mitteilte.

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Italien wählt am 25. September sein neues Parlament. Der Wahltermin wurde vom Ministerrat heute festgelegt, nachdem Premierminister Mario Draghi zurückgetreten ist und Präsident Sergio Mattarella das Parlament aufgelöst hat. Draghi dankte bei der Ministerratssitzung Mattarella und bestätigte, dass seine Regierung bis zur Neuwahl die Amtsgeschäfte weiterführen wird.

Mattarella betonte, Italien habe mehrere Verpflichtungen, unter anderem müsse bis Ende dieses Jahres das Haushaltsgesetz verabschiedet werden. Mattarella habe den Rücktritt „zur Kenntnis genommen“, Draghis Regierung bleibe „geschäftsführend“ im Amt, hieß es es davor aus dem Quirinalspalast.

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Die 64 Jahre alte Droupadi Murmu wird Indiens nächste Präsidentin und damit die erste Vertreterin einer benachteiligten indigenen Minderheit auf diesem Posten. Das geht aus den heute veröffentlichen Teilergebnissen der Wahl hervor.

Mit Murmu, die der indigenen Gruppe der Santal angehört, rückt zum zweiten Mal eine Frau an die Staatsspitze, wo sie vor allem repräsentative Aufgaben hat.

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Nach dem Recht auf gleichgeschlechtliche Ehe will das US-Repräsentantenhaus auch das Recht auf Empfängnisverhütung gesetzlich verankern. Ein entsprechender Gesetzesentwurf wurde heute mit 228 zu 195 Stimmen verabschiedet.

Alle Gegenstimmen kamen von Republikanern – allerdings stimmten auch acht republikanische Abgeordnete dafür. Erst am Dienstag hatte das Repräsentantenhaus dafür gestimmt, das Recht auf gleichgeschlechtliche Ehe per Bundesgesetz zu schützen. Aufgrund der knappen Mehrheitsverhältnisse im Senat, der ebenfalls zustimmen müsste, haben beide Gesetzesvorhaben keine großen Chancen.

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Nach wochenlangen Verhandlungen wegen Russlands Getreideblockade im Schwarzen Meer reist UNO-Generalsekretär Antonio Guterres noch heute nach Istanbul. Eine Einigung über ein Abkommen mit Moskau und der Ukraine zur Ausfuhr von Millionen Tonnen ukrainischen Getreides sei aber noch nicht vollständig ausgehandelt, sagte UNO-Sprecher Farhan Haq in New York.

„Wir können dieses Problem lösen und möglicherweise Hunderttausende, möglicherweise Millionen von Menschen davor bewahren, dass der Preis für Lebensmittel außerhalb ihrer Reichweite liegt“, so Haq. Es blieb zunächst unklar, wer die Vertreter für die anderen Länder sein werden.

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