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Millionen-Deal ins Wanken geraten: Verkauf des Skigebiets am Fichtelberg stockt

NoName_13 (CC0), Pixabay
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Der geplante Verkauf des Skigebiets am Fichtelberg, dem höchsten Berg Sachsens und einem der bekanntesten Wintersportorte Deutschlands, gerät ins Stocken. Oberwiesenthals Bürgermeister Jens Benedict bestätigte, dass der angesetzte Notartermin von der Käuferseite kurzfristig abgesagt wurde. Ein neuer Termin soll nun gefunden werden – die Gründe für die Absage sind bislang nicht bekannt.

Stadtrat hatte bereits zugestimmt

Der Stadtrat von Oberwiesenthal hatte sich bereits im Juni für den Verkauf ausgesprochen. Das Paket umfasst nicht nur die Skipisten, sondern auch die traditionsreiche Schwebebahn, die seit Jahrzehnten als Wahrzeichen des Ortes gilt. Der vereinbarte Kaufpreis beläuft sich auf 10,4 Millionen Euro. Mit dem Verkauf verbindet die Kommune die Hoffnung, das Skigebiet langfristig zu sichern und neue Investitionen in die touristische Infrastruktur anzustoßen.

Verzögerung sorgt für Unsicherheit

Die kurzfristige Absage des Notartermins wirft jedoch Fragen auf. Ob es sich lediglich um ein organisatorisches Problem handelt oder ob ernsthaftere Schwierigkeiten in den Verkaufsverhandlungen bestehen, ist bislang unklar. Auch ein möglicher Einfluss auf den Zeitplan für die Übernahme steht derzeit in den Sternen.

Bedeutung für Oberwiesenthal und die Region

Das Skigebiet am Fichtelberg ist nicht nur das größte in Sachsen, sondern auch ein zentraler Wirtschaftsfaktor für die gesamte Erzgebirgsregion. Hotels, Gastronomie und Einzelhandel hängen stark vom Wintersportbetrieb ab. Entsprechend groß ist das öffentliche Interesse am Ausgang der Verkaufsverhandlungen – viele Bürgerinnen und Bürger hoffen auf Klarheit und Planungssicherheit noch vor Beginn der nächsten Wintersaison.

Wie es weitergeht

Die Stadtverwaltung will nun gemeinsam mit der Käuferseite einen neuen Notartermin abstimmen. Ob und wann dieser zustande kommt, ist derzeit offen. Klar ist jedoch: Je länger sich die Verkaufsverhandlungen hinziehen, desto größer wird die Unsicherheit in Oberwiesenthal und bei den Beschäftigten des Skigebiets.

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