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Mexikanische Post stoppt Paketsendungen in die USA

MariaLR (CC0), Pixabay
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Die mexikanische Post hat den Versand von Paketsendungen in die Vereinigten Staaten vorerst eingestellt. Hintergrund ist das angekündigte Ende einer US-Sonderregelung, die bislang die zollfreie Einfuhr von Sendungen mit einem Warenwert von unter 800 US-Dollar ermöglicht hatte. Diese Ausnahme läuft an diesem Freitag aus.

Nach Angaben der mexikanischen Regierung reagiert man damit auf die absehbaren komplizierteren Zoll- und Einfuhrverfahren, die für alle Sendungen gelten würden, sobald die Freigrenze entfällt. Für die Post bedeute dies deutlich mehr Aufwand bei der Abwicklung, was einen regulären Versand derzeit unmöglich mache.

Gespräche mit US-Behörden angekündigt

Die Regierung in Mexiko-Stadt erklärte zugleich, dass man mit den zuständigen US-Behörden sowie internationalen Post- und Logistikunternehmen im Gespräch bleiben wolle. Ziel sei es, so schnell wie möglich eine Lösung zu finden, die eine Wiederaufnahme der Paketdienste ermöglicht.

Auswirkungen auf Handel und Privatkunden

Der Stopp betrifft nicht nur den privaten Paketverkehr, sondern auch kleinere Händler und Unternehmen, die bislang von der großzügigen US-Freigrenze profitiert haben. Diese konnten Waren bis zu einem Wert von 800 Dollar unkompliziert in die Vereinigten Staaten liefern, ohne dass Einfuhrabgaben fällig wurden. Mit dem Ende der Regelung drohen nun höhere Kosten und längere Abwicklungszeiten.

Internationale Dimension

Mexiko ist nicht das erste Land, das auf die geänderten Rahmenbedingungen reagiert. Bereits in den vergangenen Wochen hatten mehrere europäische Postunternehmen ihre Paketsendungen in die USA ausgesetzt – ebenfalls mit Verweis auf die verschärften Einfuhrbestimmungen. Damit wird deutlich, dass die Entscheidung der US-Regierung globale Auswirkungen auf den internationalen Warenverkehr hat.

Fazit

Der Schritt der mexikanischen Post verdeutlicht die weitreichenden Folgen des Endes der US-Ausnahmeregelung. Für Verbraucher und Unternehmen bedeutet er vorerst erhöhte Unsicherheit im transnationalen Versandhandel. Ob und wann der Paketverkehr zwischen Mexiko und den USA wieder normalisiert werden kann, hängt nun maßgeblich von den Ergebnissen der laufenden Verhandlungen ab.

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