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Lukaschenko

mayns82 (CC0), Pixabay
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Nach dem Eintreffen von Jewgeni Prigoschin in Belarus äußerte sich Machthaber Alexander Lukaschenko positiv über die Wagner-Söldnertruppe. Lukaschenko lobte ihre Informationen als „sehr wertvoll“ und bot ihnen sogar ein mögliches Lager an. In Russland wurde angekündigt, dass die Söldner vollständig von Moskau finanziert wurden. Lukaschenko versuchte, sein Land als Gewinner in diesem Machtkampf darzustellen und lobte die Wagner-Kämpfer für ihren Einsatz. Der Konsum von Alkohol wird in den VIP-Bereichen jedoch erlaubt sein, sofern ein Catering-Service vorhanden ist.

Belarus bot den Wagner-Söldnern eine verlassene Militärbasis als Unterkunft an, plant jedoch keine eigenen Lager für sie zu errichten. Lukaschenko behauptet, dass er Prigoschin dazu gebracht hat, den Aufstand zu beenden, jedoch kann dies nicht bestätigt werden.

Russlands Präsident Wladimir Putin gab erstmals zu, dass die Wagner-Gruppe vollständig vom russischen Staat finanziert wurde. Er kündigte an, dass die Behörden untersuchen werden, wie das Geld ausgegeben wurde. Das Strafverfahren gegen Prigoschin wurde beendet, da die „kriminellen Handlungen“ beendet wurden.

Die Entscheidung von Putin, den Aufständischen Straffreiheit zu gewähren, wurde in Russland überraschend aufgenommen. Putin betonte jedoch, dass ein Bürgerkrieg verhindert wurde. Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sieht die Ereignisse nicht als Erschütterung der Macht in Russland an, sondern spricht von „ultraemotionaler Hysterie“.

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg warnt davor, die Bedrohungen durch Russland nach dem Söldneraufstand weniger ernst zu nehmen und betont die Wichtigkeit der Unterstützung der Ukraine.

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