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Lothar Matthäus zuviel Geld verzockt, dass er jetzt sein Auto bei Pfando versetzen muss?

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Natürlich verdient Lothar Matthäus sein Geld, seinen Lebensunterhalt, auch mit Werbung. Manchmal kann es da dann eben auch zu solchen Kombinationen kommen. Einmal wirbt Lothar Matthäus für einen Wettanbieter und in einer nächsten Werbung wirbt er dann für das dubiose Auto-Pfandunternehmen Pfando. Da muss dann auch solch eine Frage, wie wir die hier gestellt haben, mal erlaubt sein.

Hinter dem Werbepartner Pfando von Lothar Matthäus steht das Unternehmen Pfando’s cash & drive GmbH aus Berlin. Wenn ich mir dann aber die Bilanz des Unternehmens genauer anschau, dann fragt man sich schon, wie das Unternehmen dann eine Werbefigur wie Lothar Matthäus da bezahlen kann mit etwas über 12 TDE Eigenkapital.

Pfando´s cash & drive GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

der Pfando’s cash & drive GmbH, Berlin

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Pfando’s cash & drive GmbH mit Sitz in Berlin wurde 2010 gegründet.

Gegenstand des Unternehmens ist der An- und Verkauf von Mobilien aller Art, insbesondere Kraftfahrzeugen, sowie die Durchführung oder Vermittlung von „sale-and-rent-back“-Geschäften und die Durchführung von Pfandleihgeschäften.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt keine Entwicklungs- und Forschungstätigkeit.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach Auffassung der Geschäftsführung haben die Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen keine unmittelbare Auswirkung auf die Geschäftsentwicklung von Pfando’s. Für den Erfolg der Gesellschaft ist es vielmehr ausschlaggebend, ihren Kunden in sehr kurzer Zeit Liquidität zur Verfügung stellen zu können, überwiegend als Alternative zu den Konsumentenkrediten der klassischen Kreditgewährer. Dafür sind die Steigerung des Bekanntheitsgrads und die Optimierung der internen Prozesse die maßgeblichen Erfolgsfaktoren.

Die Geschäftsführung schätzt die branchenbezogenen Rahmenbedingungen wie folgt ein: Das Marktvolumen 2017 betrug ca. EUR 11.000.000 (Umlaufvermögen), wobei die Gesellschaft einen Anteil von 65% verzeichnen konnte. Im Jahr 2018 entwickelte sich der Markt auf ein Volumen von geschätzten EUR 14.000.000. Der Marktanteil von Pfando’s liegt mittlerweile bei 69%. Pfando’s Potential zur Marktentwicklung ist aufgrund des stetig wachsenden Bekanntheitsgrads weiterhin sehr hoch. Durch gezielte Marketingkampagnen, Erweiterung der Kooperationspartner und Ausbau der Filialstruktur plant die Pfando’s cash & drive GmbH deshalb eine Steigerung ihres Umlaufvermögens auf EUR 16.000.000 bis zum 01.01.2021. Wie auch in den vorherigen Geschäftsjahren partizipierten die Marktteilnehmer an den Bemühungen von Pfando’s.

2. Geschäftsverlauf

Die Nachfrageentwicklung im Geschäftsjahr 2018 ist über die Erwartungen hinausgestiegen.

Durch Erweiterung der Marketingaktivitäten in den Bereichen TV, Sponsoring, Mailing, sowie intensiver Arbeit an SEO (Suchmaschinenoptimierung) und SEA (Suchmaschinenwerbung) konnte die Gesellschaft eine Anfragensteigerung bei Neukunden von mehr als 60% gegenüber dem Vorjahr erzielen.

Die gesellschaftliche Akzeptanz des angebotenen Nischenprodukts ist auch im achten Geschäftsjahr erkennbar gestiegen. Dies hat für Pfando’s cash & drive GmbH zur Folge, dass durch das bereits vorhandene Know-How und die, sich weiterhin im Ausbau befindliche, Filialstruktur, eine noch klarere Marktführerstellung erzielt wird.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte durch die Gesellschaft ein Gesamtumsatz von EUR 22,8 Mio. (VJ EUR 16,7 Mio.) erreicht werden. Regionale Auffälligkeiten bei den Umsätzen in den Betriebsstätten in Deutschland waren dabei zu verzeichnen.

Die Umsatzsteigerung lag bei 36 %.

Die Kostenrelationen konnten weitgehend konstant gehalten werden.

Das Jahresergebnis liegt bei TEUR 396 und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr (TEUR -174) um TEUR 570 verbessert.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens

1. Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich tabellarisch wie folgt dar:

31.12.2018 Vorjahr *
Entwicklung der Vermögenslage TEuro % TEuro %
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 13 0,1 17 0,2
Sachanlagen 382 3,0 270 2,8
395 3,1 287 3,0
Vorräte 9.600 74,6 5.877 61,6
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.260 9,8 897 9,4
Sonstige Vermögensgegenstände 197 1,5 1.481 15,5
Flüssige Mittel 1.201 9,3 612 6,4
Rechnungsabgrenzungsposten 215 1,7 10 0,1
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 0,0 383 4,0
Gesamtvermögen 12.868 100,0 9.547 100,0

* Für Zwecke der Vergleichbarkeit an die Zusammensetzung des Berichtsjahrs angepasst

Der Bestand an Fahrzeugen konnte im Vergleich zum Vorjahr nochmals um TEUR 3.723 erhöht werden. Die hieraus resultierenden gestiegenen Umsatzerlöse schlugen sich im Betriebsergebnis positiv nieder.

Die Minderung in den sonstigen Vermögensgegenständen ist im Wesentlichen durch die von der Geschäftsführung bewusste Reduzierung des Pfandleihgeschäftes im Jahr 2017 bedingt.

Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag wurde aufgrund des positiven Ergebnisses im Jahr 2018 ausgeglichen. Die Gesellschaft weist nun ein positives Eigenkapital in Höhe von EUR 12.833,42 auf.

2. Finanzlage

Zur Finanzierung ist mit dem Gesellschafter eine atmende Kreditlinie von 20 Mio. Euro vereinbart. Im Geschäftsjahr 2018 wurde zusätzlich eine Kreditlinie mit der Unicredit Bank in Höhe von 2,4 Mio. Euro vereinbart. Zum Ende des Geschäftsjahres ist diese nicht beansprucht. Weitere Kreditlinien wurden nicht vereinbart.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern machen 90% der Bilanzsumme aus. Die eingeräumten Kreditlinien dienten der Finanzierung des Umlaufvermögens.

Die Finanzlage ist durch die Finanzierung durch den Gesellschafter als stabil zu bezeichnen.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 1,6 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

3. Ertragslage

Zusammengefasst stellt sich die Ertragslage der Gesellschaft wie folgt dar:

Der Anstieg im Personalaufwand von TEUR 309 ist im Wesentlichen dem Ausbau und der Optimierung der Personalstruktur geschuldet.

2018 Vorjahr Änderung
TEuro % TEuro % TEuro %
Umsatzerlöse 22.775 100,0 16.696 100,0 6.079 36,4
sonstige betriebliche Erträge 207 0,9 176 1,1 31 17,6
Betriebsleistung 22.982 100,9 16.872 101,1 6.110 36,2
Materialaufwand 13.402 58,9 10.134 60,7 3.268 32,2
Personalaufwand 2.853 12,5 2.544 15,2 309 12,1
Normalabschreibungen 119 0,5 106 0,6 13 12,3
sonstige betriebliche Aufwendungen 5.474 24,0 3.510 21,0 1.964 56,0
Sonstige Steuern 5 0,0 2 0,0 3 150,0
Betriebsaufwand 21.853 96,0 16.296 97,5 5.557 34,1
BETRIEBSERGEBNIS 1.129 576 553 96,0
Finanzergebnis -580 -2,5 -664 4,0 84 -12,7
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN 549 -88 637
Ertragsteuern 153 0,7 86 0,5 67 77,9
JAHRESERGEBNIS 396 1,7 -174 1,0 570 -327,6

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere durch die Erhöhung des Marketingbudgets und die Kosten für die Erstellung eines neuen CRM gestiegen. Die Ausweitung der Marketingaktivitäten, vor allem im Bereich SEA (Suchmaschinenwerbung) und der Schaltung von TV-Spots, führten zur Erhöhung der Kosten um TEUR 1.274. Des Weiteren hat die Pfando’s ihren Mitarbeiterfuhrpark ausgebaut um auf dem Personalmarkt attraktiver und von externen Verkehrsbetrieben unabhängiger zu sein. Dieser Ausbau führte zur Kostensteigerung von TEUR 152.

Mit Ausnahme der Werbekosten sind die Kostenrelationen weitgehend konstant.

Die Ertragsentwicklung wird als äußerst positiv eingeschätzt. Die im Jahr 2017 für 2018 prognostizierte Umsatzsteigerung wurde übertroffen. Das Betriebsergebnis konnte um 96% gesteigert werden.

C. Prognosebericht

Um eine positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, wird das Unternehmen das Budget für Marketing und Incentives weiterhin anheben. Ein erneuter Zuwachs der Kundenanfragen um 50% wird erwartet. Ein positives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und ein positiver Cash-Flow werden angestrebt.

Die größte Herausforderung wird die interne Technologieerweiterung. Die damit verbundenen Umstellungen und Neukonzeptionen von Arbeitsabläufen werden gemeinsam mit den Mitarbeitern und Kooperationspartnern erarbeitet, dokumentiert und umgesetzt. Angestrebt wird ein papierloses Arbeiten mit EDV-gestützten Verfahren für höchste Performanz und Effizienz.

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2018 betragen TEUR 22.775. In der Planung geht die Gesellschaft von einer moderat um 24% steigenden Umsatzentwicklung im nächsten Geschäftsjahr aus. Eine solche Steigerung erscheint aufgrund der wachsenden Bekanntheit des Marktes, gute Bestandskundenbetreuung und Erweiterung des Angebots möglich. Nach Einschätzung der Geschäftsleitung wird sich die Umsatzsteigerung auf einem stabilen Anstieg einpendeln.

Im Jahr 2019 wird mit einem positiven Jahresergebnis gerechnet.

Die Gesellschaft wird auch zukünftig in der Lage sein, den Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

D. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Das Alleinstellungsmerkmal der Pfando’s cash & drive GmbH, dem Kunden binnen 60 Minuten Bargeld auszuzahlen, wird aufgrund der internen Sicherheitspolitik, kein Bargeld in Filialen, über Auszahlung an Bankschaltern per Barscheck abgewickelt. Das wohl auswirkungsreichste Risiko wäre die fortschreitende Evolution des Geldmarktes in Richtung digitaler Zahlungsvorgänge, und die damit einhergehende Reduzierung der Bankschalteröffnungszeiten und der Bargeldausgabe. Die Pfando’s cash & drive GmbH bietet seinen Kunden zusätzlich die Möglichkeit der Inanspruchnahme einer Überweisung. Sollte sich eine Verminderung der Bargeldbestände in Deutschland abzeichnen und Banken die Ausgabe einschränken, hat die Unternehmung bereits weitere Auszahlungsmöglichkeiten vorbereitet, um die Kundenbedürfnisse weiterhin zu befriedigen.

Ertragsorientierte Risiken

Die Unternehmung verfügt über eine eigene Abteilung mit geschulten Mitarbeitern zur Risikobewertung und Betrugsprävention. Auch im Inkassobereich sind Prozesse klar und erfolgswirksam definiert, was zu einer Verbesserung der Ausfallquote von 0,58% (2017) auf 0,49% im Jahr 2018 führte (Abschreibungen / Umsatzerlöse). Demnach ist die Prävention von ertragsorientierten Risiken ein ständiger Fokus der Unternehmung und somit als sehr gut zu bezeichnen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Durch eine substanziierte Liquiditätsplanung der Geschäftsführung sind Liquiditätsrisiken im engeren Sinne nicht zu erwarten. Originäre Liquiditätsrisken z.B. im Bereich Abrufrisiko sind nahezu ausgeschlossen. Durch Kooperationen mit mehreren etablierten Bankinstituten und einer ausgewogenen Liquiditätsverteilung ist die Vertragserfüllung immer gewährleistet. Auch ein Refinanzierungsrisiko ist zu vernachlässigen, da die Unternehmung als Teil einer solventen Holding eigenkapitalähnliche finanzielle Mittel anfordern kann. Des Weiteren ist es der Pfando’s cash & drive GmbH möglich, kurzfristige Verbindlichkeiten aus dem Neugeschäft zu substituieren. Ein zielstrebiges Forderungsmanagement verhindert vertragswidrige Zahlungen der Kunden.

Die Steuerberechnung für das Jahr 2013 wurde unter der Prämisse der Berücksichtigung der steuerlichen Verlustvorträge vorgenommen. Nach Einschätzung der Geschäftsführung, als auch der Prozessvertretung, wird nach derzeitiger Bewertung der Sach- und Rechtslage davon ausgegangen, dass die Gesellschaft in dem anhängigen Verfahren vor dem Finanzgericht obsiegen wird. Sofern das Verfahren – entgegen den Erwartungen – nicht erfolgreich abgeschlossen werden kann, würden sich die nichtpassivierten Steuernachzahlungen auf rund TEUR 52 belaufen.

2. Chancenbericht

Die aktuelle Liquiditätslage ist sowohl 1. Grades, als auch 2. und 3. Grades als solide zu bezeichnen. Engpässe sind nicht zu erwarten. Fremdfinanzierungen sind nicht vorhanden. In Anspruch genommene Kredite haben Eigenkapitalcharakter.

Die Gesellschaft plant im Jahr 2019 die Eröffnung weiterer Filialen und einen massiven Ausbau der IT Infrastruktur. Hieraus verspricht sich die Pfando’s cash & drive GmbH einen deutlichen Effizienz- und Qualitätsgewinn, besseres Controlling und eine zukunftsorientierte Ausgangslage für weitere Innovationen und Kooperationen.

3. Gesamtaussage

Mögliche Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung werden permanent beobachtet, geprüft und bewertet. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität und Prognosesicherheit, aufgrund der Erfahrungen der Gesellschaft, sieht sich die Pfando’s cash & drive GmbH für die Bewältigung der künftigen Herausforderungen gut gerüstet.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Guthaben bei Kreditinstituten.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend über Kontokorrentguthaben bei Kreditinstituten.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

Darüber hinaus informiert sich die Pfando’s cash & drive GmbH vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität ihrer Kunden.

F. Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

 

Berlin, 22.03.2019

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen 394.920,00 287.122,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12.996,00 17.490,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 12.996,00 17.490,00
II. Sachanlagen 381.924,00 269.632,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 381.924,00 269.632,00
B. Umlaufvermögen 12.258.567,35 8.867.862,43
I. Vorräte 9.599.652,48 5.876.673,21
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.457.772,48 2.378.850,55
1. sonstige Vermögensgegenstände 1.457.772,48 2.378.850,55
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.201.142,39 612.338,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten 214.750,37 9.777,23
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 383.225,72
Bilanzsumme, Summe Aktiva 12.868.237,72 9.547.987,38

Passiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital 12.833,42 0,00
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Verlustvortrag 408.225,72 233.812,55
III. Jahresüberschuss 396.059,14 -174.413,17
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 0,00 383.225,72
B. Rückstellungen 406.025,50 231.792,00
C. Verbindlichkeiten 12.449.378,80 9.316.195,38
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 33.470,69 9.843,88
2. sonstige Verbindlichkeiten 12.415.908,11 9.306.351,50
Bilanzsumme, Summe Passiva 12.868.237,72 9.547.987,38

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2018 – 31.12.2018
EUR
1.1.2017 – 31.12.2017
EUR
1. Rohergebnis 9.580.579,18 6.738.671,31
2. Personalaufwand 2.853.075,64 2.544.285,36
a) Löhne und Gehälter 2.371.583,51 2.166.356,62
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 481.492,13 377.928,74
davon für Altersversorgung 3.825,86 1.826,19
3. Abschreibungen 118.769,99 106.353,13
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 118.769,99 106.353,13
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.473.680,87 3.510.098,60
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.008,00 2.478,34
davon aus Abzinsung 0,00 1.350,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 587.701,98 666.875,73
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 152.939,06 85.908,50
8. Ergebnis nach Steuern 401.419,64 -172.371,67
9. sonstige Steuern 5.360,50 2.041,50
10. Jahresüberschuss 396.059,14 -174.413,17

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Pfando’s cash & drive GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Berlin

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Berlin

Register-Nr.: 130895 B

Der Jahresabschluss der Pfando’s cash & drive GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände wurden zu den jeweiligen Nominalwerten bewertet. Dem Ausfallrisiko wird durch ausreichend bemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen entsprochen. Pfandbriefe als sonstige Vermögensgegenstände sowie Rückstellungen werden in Höhe des, nach kaufmännischer Beurteilung, notwendigen Erfüllungsbetrags aufgesetzt.

Flüssige Mittel wurden mit den Nominalwerten aktiviert.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und sonstigen Verpflichtungen und sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird in der Geschäftsjahresabschreibung ausgewiesen.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Restlaufzeit bis zu einem Jahr / Vorjahr *
EUR
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre / Vorjahr
EUR
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre / Vorjahr
EUR
Gesamtbetrag / Vorjahr *
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 33.470,69 / 9.843,88 0 / 0 0 / 0 33.470,69 / 9.843,88
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 206.674,89 / 113.972,30 0 / 0 0 / 0 206.674,89 / 113.972,30
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 0 / 286.342,77 11.629.227,72 / 8.590.000,00 0 / 0 11.629.227,72 / 8.876.342,77
Sonstige Verbindlichkeiten 566.439,50 / 302.470,43 0 / 0 13.566,00 / 13.566,00 580.005,50 / 316.036,43
Summe 806.585,08 / 712.629,38 11.629.227,72 / 8.590.000,00 13.566,00 / 13.566,00 12.449.378,80 / 9.316.195,38

* Für Zwecke der Vergleichbarkeit an die Zusammensetzung des Berichtsjahrs angepasst

Sonstige Rückstellungen enthalten im Wesentlichen die Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses, für die zu erwartenden Ausgleichszahlungen aus Rechtsstreitigkeiten, sowie Abgaben an die BG und für die pauschale LSt nach 37b EstG.

Sonstige Angaben

Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag aus dem Geschäftsjahr 2017

Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag aus dem Geschäftsjahr 2017 in Höhe von EUR 383.225,72 konnte im Geschäftsjahr 2018 ausgeglichen werden. Die Gesellschaft verzeichnet im Jahresabschluss einen durch Stammkapital gedeckten Verlustvortrag von EUR 12.166,58.

Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag gab es keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 51,00
leitende Angestellte (Geschäftsführer, Direktor, Prokurist) 2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 48,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 50,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 3,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Tobias Renkel (Geschäftsführer) ausgeübter Beruf: Kaufmann

Nachtragsbericht

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben. Zum 01.01.19 ist die PRIMECOMERZ EOOD mit der Andreew Holding GmbH verschmolzen, sodass die Andreew Holding GmbH jetzt 100% der Anteile der Pfando´s hält.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr 2018 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 396 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Muttergesellschaft

PRIMECOMERZ EOOD mit Sitz in Sofia (Bulgarien): 95%
Andreew Holding GmbH mit Sitz in Berlin: 5%

Anlagespiegel

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte 5.089,00 0,00 0,00 5.089,00
2. EDV-Software 27.040,31 0,00 0,00 27.040,31
32.129,31 0,00 0,00 32.129,31
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 436.471,12 308.283,99 152.613,45 592.141,66
468.600,43 308.283,99 152.613,45 624.270,97
Abschreibungen
01.01.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte 1.404,00 508,00 0,00 1.912,00
2. EDV-Software 13.235,31 3.986,00 0,00 17.221,31
14.639,31 4.494,00 0,00 19.133,31
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 95.941,67 114.275,99 0,00 210.217,66
110.580,98 118.769,99 0,00 229.350,97
Restbuchwert
31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte 3.177,00 3.685,00
2. EDV-Software 9.819,00 13.805,00
12.996,00 17.490,00
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 381.924,00 269.632,00
394.920,00 287.122,00

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

1.1.2018 – 31.12.2018

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 11.629.227,72 EUR.

1.1.2017 – 31.12.2017

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 8.876.342,77 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Berlin, 18. Februar 2019/ 22. März 2019

gez. Tobias Renkel, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.02.2019 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Pfando’s cash and drive GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Pfando’s cash & drive GmbH – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pfando’s cash & drive GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Berlin, 22. März 2019

Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Stephan Kleinmann, Wirtschaftsprüfer

Corinna Kaufhold, Wirtschaftsprüferin

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