Startseite Allgemeines Leipzig hat viele Baustellen, was die Erstellung von Immobilien betrifft
Allgemeines

Leipzig hat viele Baustellen, was die Erstellung von Immobilien betrifft

geralt (CC0), Pixabay
Teilen

Die Adler Group trennt sich von ihren Immobilien in Leipzig, so kann man es heute in der LVZ nachlesen, richtig hätte es wohl heißen müssen „muss sich von den Immobilien trennen“, denn für die ADLER Group geht es ums Überleben.

Ob man allerdings für die Immobilien in Leipzig einen vernünftigen Preis bekommt, das darf man sicherlich in Zweifel ziehen. Adler muss verkaufen, was sicherlich auch potentielle Investoren wissen, und der Immobilienmarkt steckt in einem Nachfragetief. Beides Faktoren, die keinen großen Gewinn zulassen werden.

Man kann nur hoffen, dass man dann aber einen Investor nach Leipzig bekommt, der dann auch zum Standort Leipzig steht und die erworbenen Wohnungen nicht nur als Zockerpotential ansieht. Damit hat Leipzig genügend Erfahrungen gemacht.

Unserer Meinung nach dürfte aber nicht nur das „Adler-Paket“ zur Disposition stehen, sondern sollte die Stadtverwaltung einmal nachfragen, wie es denn mit dem Projekt „Freiladebahnhof“ aussieht. Auch hier hören wir keine guten Nachrichten aus dem Hause von Norbert Ketterer.

Auch er dürfte möglicherweise mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen haben. Zudem dürfte ihm die derzeit sich entwickelnde Immobilienmarktsituation nicht sonderlich gefallen, denn jetzt noch einen anständigen Gewinn zu machen, das dürfte sehr schwierig werden.

Natürlich werden in Leipzig Wohnungen benötigt, aber dann darf man so manches Filetgrundstück nicht an Zocker verkaufen lassen, und man muss eine Bauverpflichtung für bestimmte Genehmigungen einbauen.

Norbert Ketterer ist ein Geschäftsmann, der Leipzig sehr gut kennt, ja man muss sagen hier GROSS geworden ist in seinem Geschäft, aber Ketterer macht lieber auch mal ein „schnelles Geschäft“ als sich auf lange Diskussionen mit Städten und Stadträten einzulassen.

Für Leipzig war Norbert Ketterer aus unserer Sicht eine schlechte Entscheidung, denn er will ein gutes Geschäft machen, nicht der Stadt Leipzig und den Stadträten und Stadträtinnen ein Denkmal setzen. Wollte man deren Wünsche alle erfüllen, dann kann man eigentlich direkt beim Leipziger Amtsgericht vorbeigehen und sich die Unterlagen zur Insolvenzanmeldung holen, so ein Bauträger, der auch in Leipzig einmal etwas machen wollte. Pragmatismus gibt es im Leipziger Rathaus nicht. Hier gibt es nur eine Forderungskultur, die dann aber Projekte wirtschaftlich uninteressant machen.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

USA und Ecuador starten Militäroperationen gegen „Narco-Terrorismus“

Die USA und Ecuador haben am 3. März gemeinsame Militäroperationen in Ecuador...

Allgemeines

Iran schließt Straße von Hormus – Ölpreise steigen weltweit

Als Reaktion auf Angriffe der USA und Israels hat Iran angekündigt, die...

Allgemeines

USA warnen vor Reisen nach Zypern wegen wachsender Spannungen

Das US-Außenministerium hat eine neue Reisewarnung der Stufe 3 für Zypern herausgegeben....

Allgemeines

Ein einzelner Senator könnte den US-Senat lahmlegen

Im US-Senat kann manchmal ein einzelner einflussreicher Politiker den Gesetzgebungsprozess erheblich verlangsamen....