Es gibt Momente in der Weltpolitik, in denen man sich fragt, ob eigentlich noch jemand den Überblick hat – oder ob einfach improvisiert wird. Der aktuelle Iran-Konflikt liefert dafür leider reichlich Anschauungsmaterial.
Ein hochrangiger US-Geheimdienstchef tritt zurück und erklärt, es habe gar keine akute Bedrohung gegeben. Der Präsident reagiert darauf, indem er ihn öffentlich für „nicht klug genug“ erklärt. Und währenddessen eskaliert die Lage munter weiter.
Man könnte meinen, hier wird Außenpolitik nach dem Prinzip betrieben: Erst handeln, dann überlegen – oder, wenn es ganz schlecht läuft, gar nicht mehr.
Vielleicht wäre jetzt ein kultureller Beitrag hilfreicher als jede weitere Militärstrategie. Deshalb eine höfliche, aber dringende Bitte an die Regierung von Malta:
Könnten Sie bitte eine DVD des Klassikers
„… denn sie wissen nicht, was sie tun“
an das Weiße Haus schicken?
Nicht als Provokation, versteht sich. Eher als freundliche Bildungsoffensive.
Denn selten passte ein Filmtitel so gut zur politischen Realität.
Während sich selbst Insider uneinig sind, warum dieser Krieg überhaupt begonnen wurde, wird nach außen weiter Entschlossenheit demonstriert. Das wirkt ungefähr so überzeugend wie ein Navigationsgerät, das erst nach der Vollbremsung sagt: „Bitte wenden.“
Natürlich ist die Lage komplex. Natürlich gibt es geopolitische Zwänge. Aber wenn selbst die eigenen Leute beginnen, öffentlich die Begründung des Krieges zu zerlegen, dann ist das kein Randproblem mehr – sondern ein Alarmsignal.
Bis dahin bleibt der Eindruck: Viel Lärm, viel Risiko, viel Unsicherheit.
Und irgendwo zwischen Drohnen, Diplomatie und Dauerempörung steht die einfache Frage im Raum:
Weiß hier eigentlich noch jemand, was er tut?
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