Zum Jahrestag des Waffenstillstands im Koreakrieg hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un angekündigt, den „antiimperialistischen, anti-US-Kampf“ weiterzuführen. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Sonntag.
„Unser Staat und unser Volk werden den großen Kampf gegen den Imperialismus gewinnen und eine starke, wohlhabende Nation aufbauen“, erklärte Kim laut KCNA bei einem Besuch im Kriegsmuseum.
Hintergrund: 72 Jahre Waffenstillstand
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Der Koreakrieg (1950–1953) endete am 27. Juli 1953 mit einem Waffenstillstandsabkommen zwischen Nordkorea, China und den USA, die damals im Namen der UN Süd-Korea unterstützten.
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Nordkorea bezeichnet diesen Tag als „Tag des Sieges“, obwohl der Krieg mit einer Teilung der koreanischen Halbinsel endete.
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Südkorea begeht diesen Tag nicht offiziell, veranstaltet aber Gedenkfeiern im Ausland – etwa in Washington, D.C.
Südkorea bekräftigt Allianz mit den USA
Der südkoreanische Präsident Lee Jae Myung hielt bei einer Gedenkfeier in Washington eine Rede, in der er die enge Zusammenarbeit mit den USA betonte:
„Wir werden die in Blut geschmiedete Allianz weiter stärken – politisch, wirtschaftlich, sicherheitspolitisch und kulturell.“
Nordkoreas Rolle im Ukraine-Krieg
Laut südkoreanischen Angaben kämpft Nordkorea inzwischen aktiv an der Seite Russlands im Krieg gegen die Ukraine:
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Tausende nordkoreanische Soldaten sind in die russische Region Kursk entsandt worden.
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Zudem liefert Pjöngjang Munition an Moskau und plant offenbar weitere Truppenentsendungen im Juli oder August.
Zum „Tag des Sieges“ besuchte Kim auch Kriegsdenkmäler, darunter den „Turm der Freundschaft“ zu Ehren chinesischer Soldaten, sowie eine Artillerieeinheit der nordkoreanischen Armee.
Fazit:
Während Südkorea die Allianz mit den USA feiert, stellt Kim Jong Un den Kampf gegen den „US-Imperialismus“ in den Mittelpunkt seiner Strategie – mit wachsender militärischer Nähe zu Russland im Ukraine-Krieg. Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel und in der globalen Sicherheitslage verschärfen sich weiter.
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