Startseite Allgemeines Kanada schlägt die USA in Overtime im Finale des 4 Nations Face-Off
Allgemeines

Kanada schlägt die USA in Overtime im Finale des 4 Nations Face-Off

RichardsDrawings (CC0), Pixabay
Teilen

Das 4 Nations Face-Off fand mit einem packenden Finale zwischen den Eishockey-Rivalen USA und Kanada in Boston seinen Höhepunkt. Nach einem intensiven Spiel konnte sich Kanada in der Verlängerung mit 3:2 durchsetzen – der entscheidende Treffer fiel durch Connor McDavid nach einem perfekten Zuspiel von Mitch Marner.

Ein spannendes Spiel mit historischem Déjà-vu

Bereits in der regulären Spielzeit boten sich beide Teams ein hart umkämpftes Duell. Die Partie erinnerte an das Finale der Olympischen Spiele 2010, als Sidney Crosby Kanada mit einem Overtime-Tor zum Sieg gegen die USA führte. Diesmal war es McDavid, der in ähnlicher Manier die Hoffnungen der Amerikaner zunichtemachte.

Spielverlauf: USA kann knappe Führung nicht halten

  • 1. Drittel:
    Kanada ging durch Nathan MacKinnon in Führung, doch die USA konnte dank Brady Tkachuk ausgleichen.
  • 2. Drittel:
    Die USA erwischte den besseren Start und ging durch Jake Sanderson in Führung. Doch Sam Bennett erzielte wenig später den Ausgleich für Kanada.
  • 3. Drittel:
    Keine Tore, aber intensiver Schlagabtausch mit mehreren Großchancen auf beiden Seiten.
  • Verlängerung:
    Connor McDavid traf zum 3:2-Sieg für Kanada und sicherte seinem Team den Titel.

Starke Torhüterleistungen und physisches Spiel

Sowohl Jordan Binnington (Kanada) als auch Connor Hellebuyck (USA) zeigten überragende Leistungen. Besonders Hellebuyck hielt sein Team mit einigen spektakulären Paraden bis in die Verlängerung im Spiel. Die USA war physisch überlegen und führte die Hit-Statistik mit 23:15 an, konnte diesen Vorteil aber nicht in Tore ummünzen.

Verletzungssorgen und Kampfgeist auf beiden Seiten

Die USA musste bereits im Vorfeld auf Charlie McAvoy verzichten, während Matthew Tkachuk angeschlagen ins Spiel ging. Auch Kanada hatte mit Verletzungssorgen zu kämpfen, insbesondere Shea Theodore fiel aus, sodass Thomas Harley als Notfall-Ersatz spielte.

Fazit: Kanada bleibt das Maß der Dinge

Mit diesem Sieg setzt Team Kanada seine Dominanz im internationalen Eishockey fort und gewinnt nach 2010, 2014 und 2016 erneut ein Best-on-Best-Turnier. Für die USA bleibt die Erkenntnis, dass sie zwar mit den Kanadiern mithalten können, aber in entscheidenden Momenten oft den Kürzeren ziehen.

Weitere Ergebnisse des 4 Nations Face-Off:

  • Vorrunde:
    • USA 6:1 Finnland
    • Kanada 4:3 Schweden (OT)
    • USA 3:1 Kanada
    • Kanada 5:3 Finnland
    • Schweden 2:1 USA
  • Finale:
    • Kanada 3:2 USA (OT)

MVP des Turniers wurde Connor McDavid, der mit seinem Overtime-Tor erneut seine Klasse unter Beweis stellte.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

San Marino holt sich Boy George – vielleicht

Wenn ein Zwergstaat beim Eurovision Song Contest mitmacht, braucht er offenbar große...

Allgemeines

Trotz Entschuldigung: Iran setzt Angriffe in der Golfregion fort

Trotz einer Entschuldigung des iranischen Präsidenten Massud Peseschkian bei den Nachbarstaaten dauern...

Allgemeines

Klage gegen Kryptobörse abgelehnt

Ein US-Bundesgericht hat eine Zivilklage gegen die weltweit größte Kryptowährungsbörse Binance und...

Allgemeines

Experten warnen: Anheizen ethnischer Konflikte im Iran könnte „Tod und Zerstörung“ bringen

Während die USA und Israel ihre militärischen Angriffe auf Iran mit Bomben...