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Kaltgestellt in einem heißen Job

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CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer wird überraschend neue Verteidigungsministerin und zieht damit in die Bundesrregierung ein.

Die Entscheidung wurde gerade einmal zwei Stunden, nachdem ihre Vorgängerin Ursula von der Leyen vom Europaparlament zur neuen EU-Kommissionspräsidentin gewählt wurde, bekannt.

Gerechnet hatten im politischen Berlin viele damit, dass Jens Spahn vom Gesundheitsressort ins Verteidigungsressort wechseln könnte, nicht aber mit dieser Lösung. Damit bindet Angela Merkel natürlich Annegret Kramp-Karrenbauer in die Kabinettsdisziplin mit ein. Groß gemacht und jetzt kaltgestellt als CDU Vorsitzende?

Als CDU-Vorsitzende hat Annegret Kramp-Karrenbauer auch bis zum heutigen Tage nicht überzeugt und wichtiger noch, sie hat mit diesem Amt wohl kein Geld verdient. Nun wird es also ein Ministergehalt, davon lässt sich sicherlich gut leben.

Auf Kramp-Karrenbauer warten jedenfalls schwierige Aufgaben in ihrer neuen Rolle – verteidigungspolitisch ist sie bisher kaum in Erscheinung getreten.

Politische Hauptaufgabe der neuen Ministerin wird die laufende Modernisierung der Bundeswehr sein. Diese leidet nach langen Jahren der Einsparungen unter erheblichen Problemen bei Waffen, Gerät und Ausrüstung. Außerdem hat sie zunehmend Schwierigkeiten, auf dem Arbeitsmarkt mit Fachkräftemangel noch Nachwuchs zu bekommen.

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