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Kalifornien: Mutter von 9-jährigem Mädchen wegen Mordes verhaftet – Leiche in Utah entdeckt

TanteTati (CC0), Pixabay
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Die monatelange Suche nach der vermissten 9-jährigen Melodee Buzzard aus Kalifornien nahm ein tragisches Ende: Ihre sterblichen Überreste wurden in einem abgelegenen Gebiet im Süden von Utah entdeckt. Nun wurde ihre eigene Mutter, Ashlee Buzzard, wegen Mordes ersten Grades festgenommen.

Kaltblütiger Verdacht gegen die Mutter

Wie Sheriff Bill Brown am Dienstag erklärte, deuten umfangreiche Beweise darauf hin, dass Ashlee Buzzard ihre Tochter vorsätzlich getötet hat.

„Die Person, der Melodee am meisten vertraute, hat sie getäuscht und brutal getötet“, so Brown.

Die Leiche des Kindes war am vergangenen Wochenende von einem Paar entdeckt worden, das in der abgeschiedenen Region fotografierte. Die Überreste wiesen Schusswunden am Kopf auf. Eine DNA-Analyse ergab einen familiären Treffer – sie identifizierte das Opfer als Melodee Buzzard.

Ashlee Buzzard sitzt nun in Untersuchungshaft. Sie ist laut Ermittlern nicht kooperativ. Das mutmaßliche Tatmotiv ist bisher unklar, die Tatwaffe wurde nicht gefunden.

Chronologie des Falls

  • 7. Oktober 2025: Ashlee Buzzard unternimmt mit Melodee eine Autoreise. Überwachungsvideos zeigen das Mädchen in einer vermutlichen Verkleidung (Hoodie und Perücke).

  • Die beiden reisen durch Nebraska, Utah, Arizona, Nevada und Kansas.

  • 9. Oktober: Letzter gesicherter Sichtkontakt mit Melodee – auf Video an der Grenze zwischen Colorado und Utah.

  • 10. Oktober: Ashlee kehrt allein nach Lompoc (Kalifornien) zurück – ohne Melodee.

  • 14. Oktober: Ein Schulverantwortlicher meldet das Mädchen als vermisst – kein Familienmitglied hatte dies zuvor getan.

  • 15. Oktober: Erste Hausdurchsuchung bei Ashlee Buzzard.

  • 30. Oktober: Weitere Durchsuchungen, auch in einem Mietwagen und einem Lagerraum.

  • Dezember: Eine ballistische Analyse des ATF verknüpft Hülsen aus dem Haus mit denen vom Fundort in Utah.

Laut Behörden zeigen die Beweise eine hohe kriminelle Planung und Kaltblütigkeit. Unter anderem hatte Ashlee die Kennzeichen ihres Mietwagens auf Nummernschilder aus New York gewechselt und Rückwärts an Tankstellen geparkt, um nicht von Überwachungskameras erkannt zu werden.

Familie erschüttert – Ermittlungen laufen weiter

Melodees Großmutter väterlicherseits zeigte sich tief betroffen.

„Es ist besonders hart, dass morgen Weihnachten ist – und jetzt kommt der Rest der Enkelkinder nach Hause“, sagte sie einem CNN-Partner.

Die Ermittlungen dauern an. Ashlee Buzzard wird derzeit formal des Mordes beschuldigt. Ein Anwalt wurde bislang nicht benannt.

Fazit:
Der Mord an Melodee Buzzard erschüttert nicht nur die Region, sondern weckt auch nationale Aufmerksamkeit. Die Vorstellung, dass eine Mutter zur mutmaßlichen Täterin wird, lässt viele fassungslos zurück. Die Behörden sprechen von einem „eiskalt geplanten Verbrechen“, dessen Grausamkeit selbst erfahrene Ermittler schockiert.

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