Der frühere US-Präsident Joe Biden hat sich erstmals öffentlich zu seiner Prostatakrebs-Erkrankung im Stadium 4 geäußert und dabei vorsichtigen Optimismus gezeigt. Bei einer Gedenkveranstaltung zum Memorial Day in Delaware sagte Biden am 30. Mai gegenüber Journalisten:
„Die Behandlung hat begonnen – und alle Beteiligten sind sehr zuversichtlich.“
Tägliche Tabletten als Teil der Therapie
Wie Biden erklärte, besteht der aktuelle Therapieplan darin, für sechs Wochen täglich ein Medikament einzunehmen. Die Behandlung erfolgt durch einen führenden Spezialisten auf dem Gebiet der Onkologie, der bereits Erfahrungen mit besonders aggressiven Formen von Prostatakrebs gesammelt hat.
Erster öffentlicher Auftritt nach Bekanntgabe
Dies war Bidens erste öffentliche Stellungnahme, seit er vor rund zwei Wochen die Diagnose bekannt gegeben hatte. Die Erklärung erfolgte am Rand einer Veranstaltung zum Gedenken an gefallene Soldaten – ein für Biden persönlich bedeutsames Thema, da sein Sohn Beau Biden, ein Veteran, 2015 an einem Hirntumor verstarb.
Hintergrund: Prostatakrebs im fortgeschrittenen Stadium
Prostatakrebs im Stadium 4 gilt als fortgeschritten und potenziell lebensbedrohlich, da sich die Krankheit meist bereits über die Prostata hinaus ausgebreitet hat. Dennoch gibt es heute vielversprechende Therapieansätze, insbesondere bei früher Erkennung und gezielter medikamentöser Behandlung.
Biden machte keine weiteren Angaben zum Verlauf der Erkrankung oder zur Prognose, betonte aber seine positive Einstellung und das Vertrauen in sein medizinisches Team.
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