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Jimmy Kimmel verspottet Trump und Bondi wegen Epstein-Akten: „Hat sie die Polaroids etwa selbst gegessen?“

PublicDomainPictures (CC0), Pixabay
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US-Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel hat in seiner Sendung vom 7. Oktober erneut kräftig gegen Donald Trump und US-Justizministerin Pam Bondi ausgeteilt – dieses Mal wegen deren Weigerung, Fragen zu den sogenannten Epstein-Akten zu beantworten. Kimmel sparte nicht mit Spott – und traf dabei einmal mehr den Nerv vieler Zuschauer.

Keine Antworten zu Epstein – aber viele Ausflüchte

Hintergrund: Bondi hatte bei einer Senatsanhörung Fragen zur Herausgabe von Beweismitteln im Zusammenhang mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein und dessen angeblichen Verbindungen zu Trump und anderen prominenten Persönlichkeiten ausweichend oder gar nicht beantwortet.

Demokratische Senatoren – darunter Sheldon Whitehouse – wollten unter anderem wissen, ob es im Besitz des FBI Fotos gebe, auf denen Trump mit „halbnackten jungen Frauen“ zu sehen sei. Bondis Reaktion: Empörung über die „verleumderischen Andeutungen“ – aber kein klares Nein.

Kimmel: „Kein Nein gehört – hat sie die Fotos etwa gegessen?“

Kimmel ließ sich die Steilvorlage nicht entgehen. Nach dem Abspielen der Szene kommentierte er trocken:
„Ich hab da kein Nein gehört – und Sie?“
Dann setzte er noch einen drauf:
„Hat die Justizministerin die Polaroids etwa selbst gegessen?“

Auch als Senator Dick Durbin Bondi fragte, warum sie Epsteins Kundenliste bisher nicht veröffentlicht habe, wich sie aus: Sie habe die Liste noch nicht überprüft, es lägen „andere Akten auf ihrem Schreibtisch“. Kimmel spottete:
„Sie hatte halt Wichtigeres zu tun. Zum Beispiel verhindern, dass Bigfoot ihr Kind trans macht. Lassen Sie sie arbeiten!“

„Wie ein Teenager, der beim Surfen erwischt wird“

Besonders bissig wurde Kimmel, als er Trumps Verhalten kommentierte:
„Der Mann will offensichtlich nicht, dass wir die Epstein-Akten sehen. Das ist wie wenn du dein Kind ins Zimmer platzt, und es knallt den Laptop zu und ruft: ‘NICHTS!’ – Da musst du den Browserverlauf gar nicht mehr checken.“

Late-Night-Krieg mit Trump – und Kimmel punktet

Kimmels Aussagen kommen nicht von ungefähr. Er befindet sich seit Längerem im offenen Clinch mit Donald Trump, der den Moderator wegen dessen Kritik persönlich attackierte und sich sogar über Kimmels Suspendierung durch den Sender ABC öffentlich freute. Diese wiederum war angeblich auf politischen Druck durch die US-Kommunikationsbehörde FCC zurückzuführen.

Doch statt still zu bleiben, legte Kimmel nach. Bei seiner Rückkehr auf Sendung sagte er:
„Er hat versucht, mich zu canceln – und hat damit Millionen dazu gebracht, mir zuzusehen. Das ging nach hinten los. Bigly.“
Und schob hinterher:
„Vielleicht muss er jetzt die Epstein-Akten rausgeben, um uns davon abzulenken.“


Fazit:

Bondis Schweigen, Trumps Wut und Kimmels Spott ergeben erneut ein Medienspektakel mit politischen Untertönen. Doch so lange die Epstein-Akten unter Verschluss bleiben, bleiben auch die Fragen – und Kimmels Pointen.

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