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Jimmy Kimmel bietet Donald Trump seine Preise an – im Tausch gegen den Abzug von ICE-Truppen

geralt (CC0), Pixabay
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In der jüngsten Folge seiner Late-Night-Show sorgte Jimmy Kimmel wieder für Schlagzeilen – diesmal nicht nur mit einem scharfen Seitenhieb gegen Ex-Präsident Donald Trump, sondern mit einem satirischen Friedensangebot der besonderen Art: Er bot Trump seine eigenen Auszeichnungen an – darunter einen Daytime Emmy, einen Webby Award und sogar einen Soul Train Award für den „weißen Mann des Jahres“ – falls dieser im Gegenzug die ICE-Truppen aus Minneapolis abzieht.

Kimmels Angebot kommt inmitten eskalierender Proteste in Minneapolis, nachdem zwei Menschen im Zusammenhang mit Einsätzen der US-Einwanderungsbehörde ICE getötet wurden – darunter eine 37-jährige Frau, deren Tod landesweit Empörung auslöste. Präsident Trump drohte daraufhin, das Insurrection Act zu aktivieren, um mit dem Militär im Inland durchzugreifen – ein Schritt, der für viele an autoritäre Züge erinnert.

„Ein normaler Präsident würde deeskalieren“, sagte Kimmel. „Aber nicht unser Donald. Der dreht die Temperatur bei allem hoch – außer bei seiner Frau.“

Kimmel: „Trump liebt Preise mehr als Menschen“

Mit einer Prise Zynismus kommentierte der 58-jährige TV-Host, dass Trump vermutlich nur dann zu einer humaneren Politik fähig sei, wenn es dafür eine Trophäe gäbe. Deshalb schnürte Kimmel sein „Care-Paket für Narzissten“ und versprach, alle Preise höchstpersönlich ins Oval Office zu liefern – wenn Trump Minneapolis verschont.

Natürlich ließ die Antwort aus dem Trump-Lager nicht lange auf sich warten: Kommunikationsdirektor Steven Cheung konterte auf X (ehemals Twitter), Kimmel solle seine Trophäen lieber behalten, „damit er was zum Versetzen hat, wenn er wegen mieser Quoten gefeuert wird“.

Satire mit politischem Biss

Kimmel ist längst kein Unbekannter, wenn es um politische Spitzen geht – besonders in Richtung Trump. In einem früheren Monolog nannte er Trumps Handeln eine „Kampagne gegen Minneapolis“ und kritisierte auch die Homeland-Security-Chefin Kristi Noem, die versuchte, das Todesopfer als „inländische Terroristin“ darzustellen.

„Wenn eine Mutter in einem Honda zur Bedrohung erklärt wird, wissen wir, wohin die Reise geht“, so Kimmel.

Was bleibt, ist eine Mischung aus politischer Kritik und Showbiz-Absurdum – mit einem Angebot, das sicher nie angenommen wird, aber in seiner Absurdität einen wunden Punkt trifft: den Preis, den Amerika für Trumps Ego zahlt.

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