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Jahresbilanz der Pressefreiheit: 67 Medienschaffende getötet – Gazastreifen bleibt weltweit gefährlichste Region

geralt (CC0), Pixabay
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Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) zieht eine bedrückende Jahresbilanz: 67 Medienmitarbeiter wurden in den vergangenen zwölf Monaten weltweit im Zusammenhang mit ihrer beruflichen Tätigkeit getötet. Die neue Statistik zeigt, dass die Risiken für Journalistinnen und Journalisten trotz internationaler Schutzbemühungen unverändert hoch bleiben.

Hohe Opferzahlen – kaum Veränderung zum Vorjahr

Der Zeitraum von Dezember 2024 bis Anfang Dezember 2025 weist nahezu dieselbe Anzahl tödlicher Angriffe auf Medienschaffende auf wie der Vorjahreszeitraum. Die Zahlen zeigen, dass der Berufsstand weiterhin zu den gefährlichsten Tätigkeiten weltweit gehört, insbesondere für Reporter in Krisen- und Kriegsgebieten.

Krieg und organisierte Kriminalität als Hauptursachen

Viele der getöteten Medienmitarbeiter starben laut ROG durch:

  • bewaffnete Konflikte,

  • Angriffe in Kriegsregionen,

  • sowie durch kriminelle Netzwerke, die gezielt gegen Journalisten vorgehen.

Die Organisation betont, dass zahlreiche Journalistinnen und Journalisten vor Ort unverzichtbare Informationen liefern – und dafür oft mit ihrem Leben bezahlen.

Gazastreifen bleibt Hotspot tödlicher Gewalt

Besonders dramatisch ist die Lage im Gazastreifen, der laut der Bilanz erneut die gefährlichste Region weltweit für Medienschaffende war. Dort verloren 29 Menschen, die im Mediensektor arbeiteten, ihr Leben. Viele von ihnen kamen bei Angriffen oder durch den Einsatz schwerer Waffen ums Leben, während sie über die Ereignisse vor Ort berichteten.

Appell für besseren Schutz von Medienschaffenden

Reporter ohne Grenzen fordert Regierungen weltweit auf:

  • Journalisten in Krisengebieten stärker zu schützen,

  • Angriffe konsequent aufzuklären und strafrechtlich zu verfolgen,

  • internationale Schutzprogramme auszubauen.

Die Pressefreiheit sei eine wesentliche Säule demokratischer Gesellschaften – ihr Schutz müsse höchste Priorität haben, so die Organisation.

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