Für immer mehr Gamer in Deutschland gehören Video- und Computerspiele fest zum Alltag. Laut einer aktuellen Erhebung des Digitalverbands Bitkom können sich 45 Prozent der Spieler ein Leben ohne Gaming nicht vorstellen. Zum Vergleich: Im Jahr 2023 lag dieser Anteil noch bei 39 Prozent – ein Zuwachs um sechs Prozentpunkte innerhalb eines Jahres.
„Das zeigt, dass die Bedeutung von Computer- und Videospielen in der Gesellschaft stetig zunimmt“, erklärt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Spiele seien längst nicht mehr nur Zeitvertreib, sondern für viele ein wichtiger Bestandteil sozialer Interaktion, kreativer Betätigung und digitaler Freizeitgestaltung.
Die Gesamtzahl der Menschen, die in Deutschland zumindest gelegentlich spielen, bleibt hingegen stabil. Laut der repräsentativen Umfrage unter 1.200 Personen bezeichnen sich 52 Prozent als Gamer – dieser Wert hat sich in den vergangenen Jahren kaum verändert.
Auffällig ist, dass nur ein kleiner Teil der Spielenden wirklich exzessiv spielt: Lediglich sieben Prozent verbringen mehr als fünf Stunden täglich vor dem Bildschirm. Die Mehrheit nutzt Gaming in moderaten Dosen – oft als Ausgleich zum Alltag, zur Entspannung oder zum Austausch mit Freunden.
Bitkom verweist darauf, dass Videospiele heute alle Altersgruppen erreichen: vom schnellen Smartphone-Spiel zwischendurch bis hin zu komplexen Online-Welten, in denen Millionen Spieler weltweit miteinander interagieren. Gerade in jüngeren Generationen sind Games ein zentraler Bestandteil der Freizeitkultur geworden.
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