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Hurrikan-Wellen lassen sechs Häuser auf den Outer Banks einstürzen

McRonny (CC0), Pixabay
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Gewaltige Wellen und schwerer Wellengang durch die beiden atlantischen Hurrikane Imelda und Humberto haben an der Küste von North Carolina erneut schwere Schäden verursacht. Nach Angaben des National Park Service stürzten am 30. September innerhalb von nur 45 Minuten fünf unbewohnte Häuser entlang des Cape Hatteras National Seashore ein. Ein sechstes Gebäude brach gegen 23 Uhr zusammen.

Menschen wurden bei den Vorfällen nicht verletzt, die Häuser waren zu diesem Zeitpunkt unbewohnt.

„Buxton ist im Faustkampf“

„Buxton steckt in einer Kneipenschlägerei – und das Meer teilt die Schläge aus“, sagte Danny Couch, ein Immobilienmakler und ehemaliger Kreisrat, der selbst aus den Outer Banks stammt.

Die Nationalparkverwaltung spricht von einem „anhaltenden Vorfall“, da weitere Einstürze nicht ausgeschlossen seien. In einer Mitteilung heißt es: „Sehr gefährliche Bedingungen sind in den kommenden 24 Stunden zu erwarten. Besucher sollten sich von den abgesperrten Bereichen fernhalten.“

Schon 18 Häuser in fünf Jahren verloren

Die zerstörten Gebäude liegen an der Cottage Avenue (Hausnummern 46001, 46002 und 47007) sowie an der Tower Circle Road (Hausnummern 46209 und 46211). Bereits am 16. September war ein weiteres Haus ins Meer gespült worden. Insgesamt sind in den letzten fünf Jahren mindestens 18 Häuser an der Seashore eingestürzt.

Der Küstenstreifen gilt als eine der „dynamischsten Landschaften, die der Mensch besiedelt hat“, so die Nationalparkverwaltung. Starke Erosion, steigende Meeresspiegel und wiederkehrende Stürme haben die Dünen vielerorts so weit zurückgedrängt, dass einst mehrere Reihen von Häusern vom Wasser verschluckt wurden.

Gefahr durch Trümmer

Mit jedem Einsturz geraten große Mengen an Baumaterialien, Glas, Klimaanlagen und Möbeln ins Meer. Diese Trümmer treiben kilometerweit und stellen eine erhebliche Gefahr für Schwimmer, Boote und die Tierwelt dar.

Meteorologen schätzen die Höhe der Wellen am 30. September auf bis zu 3,5 Meter. Die stürmischen Bedingungen könnten sich noch mehrere Tage halten.

Streit über Ursachen und Lösungen

Lokale Behörden, Hausbesitzer und Versicherungen ringen seit Jahren um den Umgang mit der Erosion – von Abrissplänen über Rückbauprogramme bis zu Küstenschutzprojekten. Doch die wachsenden Herausforderungen des Klimawandels machen nachhaltige Lösungen zunehmend schwieriger.


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