Heute Abend in Frontal21

Banken und Fonds spekulieren mit Rohstoffen, erzielen hohe Renditen und treiben dadurch die Lebensmittelpreise in die Höhe. 40 Millionen Menschen stürzte das allein 2010 in Armut und Hunger, so die Weltbank. Jetzt will das EU-Parlament dafür sorgen, dass die Macht der Spekulanten auf den Rohstoffmärkten begrenzt wird. Doch zahlreiche Finanzmarktlobbyisten halten in Brüssel dagegen, wollen die Gewinne der Branche sichern.

Frontal21 über das Geschäft mit dem Hunger.

Wer bändigt die Finanzmärkte?

Gerade einmal drei Jahre liegt die letzte Bankenkrise zurück. Doch die Verantwortlichen haben daraus nichts gelernt. Das zeigt die jetzt erneut drohende Bankenpleite. Den Banken fehlt es an Eigenkapital, um Krisen wie in Griechenland zu verkraften. Nun sollen wieder die Bürger die Finanzindustrie mit Steuergeld retten. Dabei sollte es dazu nie wieder kommen. Das hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel versprochen. Doch anstatt Bankmanager mit harten Regeln zu bändigen, ließ die Politik zu, dass die Zockerei weiter geht.

Frontal21 über den wachsenden Widerstand gegen die Finanzindustrie.

Problem im System

„Medizinisch notwendig“ – damit wähnten sich jahrzehntelang privat versicherte Patienten auf der sicheren Seite, konnten davon ausgehen, dass sie optimal versorgt werden und die Erstattung der Behandlungskosten nur eine Formalie ist. Damit könnte bald Schluss sein. Manch ein Privat-Patient bleibt schon heute auf seinen Kosten sitzen, obwohl die Beitragszahlungen geradezu in die Höhe schnellen. „Wir beobachten“, sagt Thorsten Rudnik vom Bund der Versicherten, „dass auch Privatpatienten es immer schwieriger haben, bestimmte Leistungen zu bekommen. Die privaten Krankenversicherer gucken jede Behandlung im Detail sich an, versuchen, sich aus ihrer Leistungspflicht herauszustehlen.“

Frontal21 über das Problem im System der privaten Krankenversicherungen.

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